Aktionen

Berganger

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 24. März 2021, 12:01 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Berenice ← Berganger → Berhala

Nationalität: Norwegen
Typ: Motorfrachtschiff
Baujahr: 1932
Bauwerft: Nederlandsche Scheepsbouw Maatschappij Naamlooze Vennootschap, Amsterdam
Reederei: Westfal-Larsen &. Company Aktieselskab, Bergen
Heimathafen: Bergen
Kapitän: Alm Normann Nymann

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 6.826 BRT
Tragfähigkeit: 9.824 t
Länge: 148.13 m
Breite: 18.64 m
Tiefgang: 8.17 m
Geschwindigkeit: 16 kn
Bewaffnung: Ja

ROUTE UND FRACHT

Route: Buenos Aires (Argentinien) - Santos (Brasilien) - Boston (USA) - New York (USA)
Fracht: Stückgut, inklusive 48.000 Säcke Kaffee, 1.00 Ballen Mull, 1.138 Liter Sonnenblumenöl und Häute
Geleitzug: Einzelfahrer

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 578
Kommandant: Ernst-August Rehwinkel
Datum: 02.06.1942
Ort: Nordatlantik, südöstlich New York
Position: 39°22' Nord - 70°00' West
Planquadrat: CA 6267
Waffe: Torpedo
Tote: 4
Überlebende: 43

U 578 sichtete am 02.06.1942 um 16:50 Uhr die Rauchwolken eines Dampfers und setzte zum Angriff vor. Um 20:27 Uhr schoß Rehwinkel drei Torpedos auf das Schiff. Einer dieser Torpedos traf die BERGANGER und löste eine starke Detonation aus. Nach dem Auftauchen um 20:34 Uhr mußte Rehwinkel feststellen, dass das Schiff noch keineswegs Aufgeben wollte. Das U-Boot wurde von dem Dampfer mit Artillerie beschossen, so dass es sofort wieder tauchte. Um 20:46 Uhr erfolgte der Fangschuß. Es war ein Treffer unter dem Heck, nach einer starken Detonation, war die Kanone weg. Um 20:59 Uhr sank die BERGANGER. Nach dem Auftauchen stellte U 578 fest, das es einen Artillerietreffer, Backbord achtern bekommen hatte. Das U-Boot ging zur Befragung an die Rettungsboote und lief anschließend ab. 4 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Der Kapitän und 40 Besatzungsmitglieder und 2 Kanoniere, wurden am 04.06.1942 gerettet. 17 Überlebende wurden vom norwegischen Dampfer BANADEROS, 13 vom amerikanischen Zerstörer USS MADISON (DD-425) gerettet und am 06.06.1942 in Norfolk (USA) an Land gesetzt. 13 Überlebende wurden vom amerikanischen Fischdampfer MARY J. LANDRY gerettet und am 05.06.1942 in New Bedford (USA) an Land gesetzt.

LITERATURVERWEISE

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 251.
Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526 - Seite 35, 478.
Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590 - Seite 342, 557.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 561 – U 599
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 215.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 100.

ANMERKUNGEN

Hinweis: Alle blau hervorgehobenen Textabschnitte sind Verlinkungen zum besseren Verständnis. Wenn sie auf diese Textabschnitte klicken werden sie zu einer Beschreibung des Bergriffes weitergeleitet.

Anmerkungen für Schiffe - - Bitte hier Klicken

In eigener Sache und Kontaktadresse - Bitte hier Klicken

Berenice ← Berganger → Berhala