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Blitar

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 24. März 2021, 07:33 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Nationalität: Niederlande
Typ: Dampffrachtschiff
Baujahr: 1923
Bauwerft: Naamlooze Vennootschap Maatschappij "Feynord" voor Scheeps &. Werktuigbouw, Rotterdam
Reederei: W. Ruys &. Zonen (Koninklijke Rotterdamsche Lloyd Naamlooze Vennootschap), Rotterdam
Heimathafen: Rotterdam
Kapitän: Willem Egbert van der Knip

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 7.065 BRT
Tragfähigkeit: 9.910 t
Länge: 136.00 m
Breite: 16.56 m
Tiefgang: 8.53 m
Geschwindigkeit: 13 kn
Bewaffnung: 1 x 10 cm, 2 x 20 mm, 3 x MG

ROUTE UND FRACHT

Route: Buenos Aires (Argentinien) - New York (USA) - Liverpool (Großbritannien)
Fracht: 7.500 t Stückgut, inklusive Kuhhäute, Düngemittel und Lebensmittel
Geleitzug: HX-231 (Nachzügler)

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 632
Kommandant: Hans Karpf
Datum: 06.04.1943
Ort: Nordatlantik, südöstlich Kap Farewell (Grönland)
Position: 57°45' Nord - 27°30' West
Planquadrat: AK 0353
Waffe: Torpedo
Tote: 26
Überlebende: 54

U 632 versenkte am 06.04.1943 um 01:36 Uhr mit drei Torpedos, die als Nachzügler zum Geleitzug HX-231 gehörende, BLITAR, die um zirka 02:00 Uhr versank. Da auch U 632 auf dieser Unternehmung von der Geleitsicherung versenkt wurde (06.04.1943), liegen keine weiteren Informationen aus dem Kriegstagebuch vor. U 631 hatte das Geschehen beobachtet. Das Boot von Krüger lief auf die Untergangsstelle zu und nahm einen Überlebenden zur Befragung an Bord. Dieser konnte jedoch nichts genaues Sagen und wurde später wieder an ein Rettungsboot abgegeben. Der Kapitän und 25 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. 23 Über- lebenden der BLITAR wurden am 10.04.1943 vom britischen Zerstörer HMS RESTIGOUCHE (H.00) gerettet. 15 Besatzungs- mitglieder wurden von der britischen Korvette HMS TRENT (K.243) gerettet. Diese Überlebenden wurden am 18.04.1943 in St. John´s (Kanada) an Land gesetzt. 16 Mann wurden am 09.04.1943 vom britischen Zerstörer HMS ECLIPSE (H.08) gerettet und am 10.04.1943 in Reykjavik (Island) an Land gesetzt.

LITERATURVERWEISE

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 275.
Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526 - Seite 37.
Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590 - Seite 286, 550.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 600 – U 660
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 209, 215.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 161.

ANMERKUNGEN

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