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Boringia

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 23. März 2021, 15:25 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Nationalität: Großbritannien
Typ: Motorfrachtschiff
Baujahr: 1930
Bauwerft: Burmeister &. Wain´s Maskin & Skibbsbyggeri Aktieselskab, Kopenhagen
Reederei: United Baltic Corporated, London (MOWT)
Heimathafen: Glasgow
Kapitän: Sofus Henrick Konard Kolls

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 5.821 BRT
Tragfähigkeit: 8.150 t
Länge: 134.72 m
Breite: 17.39 m
Tiefgang: 7.51 m
Geschwindigkeit: 15 kn
Bewaffnung: 1 x 11 cm, 1 x 10 cm, 8 x MG

ROUTE UND FRACHT

Route: Haifa (Israel) - Suez Kanal - Kapstadt (Südafrika) - Hampton Roads (USA) - Großbritannien
Fracht: 3.000 t Pottasche, 2.967 t Baumwolle, 490 t Gummi
Geleitzug: Einzelfahrer

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 159
Kommandant: Helmut Witte
Datum: 08.10.1942
Ort: Südatlantik, südwestlich Kapstadt (Südafrika)
Position: 35°09' Süd - 16°32' Ost
Planquadrat: GR 5881
Waffe: Torpedo
Tote: 25
Überlebende: 35

U 159 sichtete am 07.10.1942 um 22:15 Uhr einen Dampfer mit Positionslaternen und lief zum Angriff an. Um 23:55 Uhr schoß Witte einen Torpedo auf das Schiff. Dieser Torpedo traf die BORINGIA in der Mitte und zwang sie zu stoppen. Am 08.01.1942 um 00:06 Uhr folgte der Fangschuß, der hinten 20 traf. Die Rettungsboote wurden noch besetzt und die BORINGIA versank gegen 00:16 Uhr. Das U-Boot ging noch an die Rettungsboote zur Befragung und lief danach ab. 21 Besatzungsmitglieder und 4 Kanoniere kamen direkt bei der Versenkung der BORINGIA ums Leben. Der Kapitän, 33 Besatzungsmitglieder und 1 Kanonier wurden vom britischen Dampfer CLAN MACTAVISH gerettet. Zu allem Unglück wurde dieses Schiff, am 08.10.1942, von U 159 versenkt. 7 Besatzungsmitglieder der BORINGIA kamen dabei ums Leben. Die restlichen Überlebenden wurden vom britischen Dampfer MATHERAN gerettet und in Kapstadt (Südafrika) an Land gesetzt.

LITERATURVERWEISE

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 123.
Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526 - Seite 38.
Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590 - Seite 18, 447, 483, 493.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 125 – U 170
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 263 - 264.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 263.
Alan Tennent British and Commonwealth Merchant Ship Losses to Axis Submarines 1939 – 1945
2001 - The History Press Verlag - ISBN- 978-0750927604 - Seite 297.

ANMERKUNGEN

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