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Capulet

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 29. März 2021, 11:32 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Nationalität: Großbritannien
Typ: Motortankschiff
Baujahr: 1932
Bauwerft: Swan, Hunter &. Wigham Richardson Limited, Sunderland
Reederei: C.T. Bowring &. Company Limited (Bear Creek Oil &. Shipping Company Limited), London
Heimathafen: Liverpool
Kapitän: Edward Henry Richardson

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 8.190 BRT
Tragfähigkeit: 12.469 t
Länge: 140.32 m
Breite: 18.13 m
Tiefgang: 8.58 m
Geschwindigkeit: 11 kn
Bewaffnung: Ja

ROUTE UND FRACHT

Route: Curacao - Scapa Flow (Großbritannien)
Fracht: 11.200 t Treiböl sowie 3 Passagiere
Geleitzug: HX-121 (Nachzügler)

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 201
Kommandant: Adalbert Schnee
Datum: 02.05.1941
Ort: Nordatlantik, südwestlich Reykjavik (Island)
Position: 60°--' Nord - 16°--' West
Planquadrat: AL 3133
Waffe: Torpedo und Artillerie
Tote: 9
Überlebende: 35

U 201 sichtete am 02.05.1941 um 16:40 Uhr das Wrack eines Tankers und lief zum Angriff an. Um 21:14 Uhr schoß Schnee einen Torpedo auf das beschädigte Schiff. Dieser Torpedo traf die CAPULET in der Mitte, doch der Tanker sank immer noch nicht. Um 21:32 Uhr ließ Schnee auftauchen, und versenkte das Schiff mit 54 Schuß aus der 8.8 cm Bordkanone.

VORHERIGE BESCHÄDIGUNG

U 552 sichtete am 28.04.1941 um 12:53 Uhr den Geleitzug HX-121 und tauchte um 14:59 Uhr zum Angriff ab. Um 16:15 Uhr schoß Topp einen Torpedo auf das Schiff. Dieser traf die CAPULET und setzte sie in Brand. Daraufhin verließ die Besatzung das Schiff und ging in die Rettungsboote. Doch die CAPULET sank nicht. 8 Besatzungsmitglieder und 1 Kanonier kamen ums Leben. Der Kapitän, 31 Besatzungsmitglieder und 3 Kanoniere wurden vom britischen Zerstörer HMS DOUGLAS (D.90) (18 Mann) und dem britischen Rettungsschiff ZAAFARAN (17 Mann) gerettet. Die 18 Überlebenden wurden in Londonderry (Nordirland) an Land gesetzt und die 17 Überlebenden in Greenock (Großbritannien).

LITERATURVERWEISE

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 142.
Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526 - Seite 48, 541.
Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590 - Seite 97, 491.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 171 – U 222
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 193.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 501 – U 560
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 286.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 50.
Alan Tennent British and Commonwealth Merchant Ship Losses to Axis Submarines 1939 – 1945
2001 - The History Press Verlag - ISBN- 978-0750927604 - Seite 33.

ANMERKUNGEN

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