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Empire Cloud

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 4. April 2021, 16:14 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Nationalität: Großbritannien
Typ: Dampffrachtschiff
Baujahr: 1941
Bauwerft: William Pickersgill &. Sons Limited, Sunderland
Reederei: Allan, Black &. Company, Sunderland (MOWT)
Heimathafen: Sunderland
Kapitän: Charles Cottew Brown

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 5.969 BRT
Tragfähigkeit: -
Länge: 122.22 m
Breite: 16.46 m
Tiefgang: -
Geschwindigkeit: 12 kn
Bewaffnung: Ja

ROUTE UND FRACHT

Route: Durban (Südafrika) – Trinidad – New York (USA) – Philadelphia (USA)
Fracht: Ballast
Geleitzug: TAW-(S)

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 564
Kommandant: Reinhard Suhren
Datum: 19.08.1942
Ort: Karibik, nordwestlich St. George´s (Grenada)
Position: 11°58' Nord – 62°38' West
Planquadrat: ED 9453
Waffe: Torpedo
Tote: 0
Überlebende: 54

U 564 sichtete am 19.08.1942 um 06:40 Uhr Schatten des Geleitzuges TAW-(S) und lief zum Angriff an. Um 10:07 Uhr schoß Suhren vier einzelne Torpedos in den Geleitzug und beobachtete vier Treffer auf vier Schiffen. Doch U 564 hatte "nur" die BRITISH CONSUL wirklich versenkt. Die EMPIRE CLOUD sank nicht sofort. Das Schiff wurde noch in Schlepp genommen, sank aber am 21.08.1942 auf Position 10°54' Nord und 62°10' West. Es gab keine Verluste. Der Kapitän, 45 Besatzungsmitglieder und 8 Kanoniere wurden von Schiffen des Geleitzuges gerettet und in Key West (USA) und Mobile (USA) an Land gesetzt.

VORHERIGE BESCHÄDIGUNG

U 201 sichtete am 09.05.1941 um 10:30 Uhr den Geleitzug OB-318 und setzte sich zum Angriff vor. Um 14:26 Uhr schoß Schnee zwei Torpedos und versenkte die GREGALIA. Um 14:28 Uhr schoß U 201 einen weiteren Torpedo ab. Dieser Torpedo traf die EMPIRE CLOUD und beschädigte das Schiff. Der beschädigte Dampfer wurde von einem Schlepper nach Greenock (Schottland) geschleppt. Dort wurde er repariert und nahm im November 1941 wieder seinen Dienst auf. 5 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Der Kapitän, 36 Besatzungsmitglieder und 8 Kanoniere wurden von der britischen Korvette HMS NIGELLA (K.19) gerettet und auf Island an Land gesetzt.

LITERATURVERWEISE

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 142, 242.
Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526 - Seite 80, 399.
W.H. Mitchel/L.A. Sawyer The Empire Ships - A Record of British-built and acquired Merchant Ships during the Second World War
1990 - Lloyds of London Press - ISBN- 1850442754 - Seite 96.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 171 – U 222
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 194.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 436 – U 500
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 54.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 51, 117.
Alan Tennent British and Commonwealth Merchant Ship Losses to Axis Submarines 1939 – 1945
2001 - The History Press Verlag - ISBN- 978-0750927604 - Seite 5.

ANMERKUNGEN

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