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U 825

Aus U-Boot-Archiv Wiki


DAS BOOT:

Typ: VII C
Bauauftrag: 06.08.1942
Bauwerft: F. Schichau GmbH, Danzig
Baunummer: 1588
Serie: U 825 - U 826
Kiellegung: 19.07.1943
Stapellauf: 16.02.1944
Indienststellung: 04.05.1944
Indienststellungskommandant: Oberleutnant zur See Gerhard Stoelker
Feldpostnummer: M - 19 192

Kommandanten

04.05.1944 - 08.05.1945 Oberleutnant zur See Gerhard Stoelker

Flottillen

05.05.1944 - 30.11.1944 Ausbildungsboot 8. U-Flottille, Danzig
01.12.1944 - 08.05.1945 Frontboot 11. U-Flottille, Bergen

AUSBILDUNG UND ERPROBUNGEN:

05.05.1944 - 21.05.1944 Danzig Erprobungen beim UAK.
22.05.1944 - 23.05.1944 Rönne Abhorchen bei der UAG-Schall.
23.05.1944 - 25.05.1944 Swinemünde Flakausbildung bei der Flakschule.
25.05.1944 - 27.05.1944 Rönne Abhorchen bei der UAG-Schall.
27.05.1944 - 03.06.1944 Rönne Einzel- und Fahrausbildung.
04.06.1944 - 19.07.1944 Hela Frontausbildung bei der AGRU-Front.
20.07.1944 - 21.07.1944 Danzig Reparaturen in der Holmwerft.
22.07.1944 - 31.07.1944 Pillau Vortaktische Ausbildung bei der 20. U-Flottille.
01.08.1944 - 04.08.1944 Pillau Erprobungen beim TEK.
05.08.1944 - 06.08.1944 Danzig Überholungsarbeiten bei der F. Schichau Werft GmbH.
07.08.1944 - 01.09.1944 Libau Torpedoschießen bei der 25. U-Flottille.
02.09.1944 - 16.09.1944 Hela Ausbildung von L.I.-Schülern bei der AGRU-Front.
17.09.1944 - 27.09.1944 Gotenhafen Taktische Ausbildung bei der 27. U-Flottille.
28.09.1944 - 05.11.1944 Gotenhafen Restarbeiten in der Werft.
09.11.1944 - 14.11.1944 Swinemünde Flakausbildung bei der Flakschule.
16.11.1944 - 12.12.1944 Kiel Restarbeiten und Ausrüstung zur 1. Unternehmung.

DIE UNTERNEHMUNGEN:

Verlegungsfahrt:

13.12.1944 – 18:00 Uhr aus Kiel → → → → 16.12.1944 - //:// Uhr in Horten

Die Fahrt: U 825, unter Oberleutnant zur See Gerhard Stoelker, war 3 Tage auf See. Das Boot verlegte von Kiel nach Horten. Dort erfolgte eine Schnorchelausbildung bei der AGRU-Front.

1. Unternehmung:

27.12.1944 - //:// Uhr aus Horten → → → → 28.12.1944 - //:// Uhr in Kristiansand
29.12.1944 – 16:48 Uhr aus Kristiansand → → → → 18.02.1945 - //:// Uhr in Bergen

Die Fahrt: U 825, unter Oberleutnant zur See Gerhard Stoelker, war 52 Tage auf See. Das Boot operierte im Nordatlantik und der Irischen See. Es konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 8.262 BRT so schwer beschädigen das es als Totalverlust galt und 1 Schiff mit 7.198 BRT beschädigen.

Beschädigt wurden: 21.01.1945 - nw - Solör - 8.262 BRT17.01.1945 - am - Ruben Dario - 7.198 BRT.

2. Unternehmung:

01.04.1945 – 23:59 Uhr aus Bergen → → → → 10.05.1945 – 08:45 Uhr in Portland

Die Fahrt: U 825, unter Oberleutnant zur See Gerhard Stoelker, war 38 Tage, 8 Stunden und 46 Minuten auf See. Das Boot operierte im Nordatlantik und der Irischen See. Es konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. U 825 lief nach der Kapitulation Deutschlands, in Portland ein.

Überführungsfahrt:

00.00.1945 - Uhr in Portland → → → → 13.05.1945 - //:// Uhr in Loch Eriboll
13.05.1945 - Uhr aus Loch Eriboll → → → → 14.05.1945 - //:// Uhr in Loch Alsh
15.05.1945 - //:// Uhr aus Loch Alsh → → → → 16.05.1945 - //:// Uhr in Lisahally
03.01.1946 - //:// Uhr aus Lisahally → → → → 03.01.1946 - //:// Uhr in Moville
03.01.1946 - //:// Uhr aus Moville → → → → 03.01.1945 - 16:40 Uhr Operation Deadlight

Die Fahrt: U 825, unter Oberleutnant zur See Gerhard Stoelker, überführte von Portland über Loch Eriboll und Loch Alsh nach Lisahally und später nach Moville. Dort wartete das Boot auf seine Versenkung bei der Operation Deadlight.


DAS SCHICKSAL:

Datum: 03.01.1946
Letzter Kommandant: Oberleutnant zur See Gerhard Stoelker
Ort: Nordatlantik
Position: 55°31' N - 07°30' W
Planquadrat: AM 5389
Versenkt durch: ORP Blyskawica (H.34)
Tote: 0
Überlebende: -

Detailangaben zum Schicksal:

U 825 wurde am 03.01.1946 vom britischen Zerstörer HMS Mendip (L.60) auf die Position der Operation Deadlight geschleppt und im Nordatlantik nordwestlich von Irland durch Artilleriefeuer des polnischen Zerstörers ORP Blyskawica (H.34) versenkt.


DIE BESATZUNG:

Vom 04.05.1944 - 16.05.1945: (41)

Albinger, FritzBobenau, HeinrichBrommy, Brünner, HelmutBürgel, HelmutClaudy, HelmutDomnisch, HerbertEberhardt, RudolfFischer, EberhardGege, Giessbach, WilliHahne, JohannHeidrich, WolfgangHenke, HelmutKalbe, M.Kaminsky, Kiefer, Kleffmann, HeinrichKräuter, A.Küppers, AdolfLey, Melangerie, AdolfMittermeyer, Mühlenhardt, Ernst-GüntherMüller, W.Mursch, BernhardPachaly, WillyRietzler, HermannSchärpe, HorstSchimmelpfennig, J.Schmidt, JosefSkowronee, AribertStoelker, GerhardTerrey, Teschner, RichardTetzlaff, Ufer, HansWieczorek, RudolfWillerscheid, BertoldZänger, EmilZimmer,


LITERATUR:

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll - "Die deutschen U-Boot-Kommandanten" Seite

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll - "U-Boot-Bau auf deutschen Werften" Seite

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll - "Die deutschen U-Boot-Verluste" Seite

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll - "Die deutschen U-Boot-Erfolge" Seite

Herbert Ritschel - Band 13 - "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 / U 661 - U 849 Seite 337 - 338.


ANMERKUNGEN:

① Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, siehe Kommandanten.

② Hier sind Besatzungsmitglieder aufgeführt die zwischen der Indienststellung und der Operation Deadlight auf dem Boot, zeitweise, gedient haben. Die Angaben sind unvollständig.

U 824U 825U 826

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