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| Verband
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11. Minensuchflottille
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| Die 11. Minensuchflottille war ein spezialisierter Sicherungsverband der Kriegsmarine, der primär für den Schutz der Seewege in der Nordsee eingesetzt wurde. Ihre Hauptaufgabe lag im Minensuch- und Geleitdienst, um die für die deutsche Kriegführung kritischen Versorgungsrouten vor feindlichen Minenunternehmungen und U-Boot-Angriffen zu sichern.
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| Entstehung, Funktion und Ende
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| Aufstellung: |
Im August 1943 neu formiert; die Flottille übernahm wichtige Aufgaben in der Sicherung des nordeuropäischen Küstenvorfeldes.
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| Standort: |
Einsatzraum war vornehmlich die Nordsee. Durchführung von Sicherungs- und Geleitdiensten zur Aufrechterhaltung des Schiffsverkehrs zwischen den Heimatstützpunkten und den besetzten Gebieten.
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| Technik: |
Einsatz von Minensuchbooten zur aktiven Räumung feindlicher Minensperren sowie als bewaffnete Geleitfahrzeuge für Küstentransporte.
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| Auflösung: |
Im Februar 1945 wurde die Flottille offiziell aufgelöst, wobei das Personal und die verbliebenen Einheiten teilweise anderen Verbänden der Sicherungsstreitkräfte zugeteilt wurden.
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| Spezifische Merkmale & Sicherung
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| Operationen 43-45: |
Kontinuierlicher Sicherungs- und Geleitdienst in der Nordsee; Schutz der Handelswege gegen britische Luftminen und Seestreitkräfte.
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| Geleitschutz: |
Sicherung kritischer Materialtransporte und Truppenverlegungen entlang der deutschen und dänischen Nordseeküste.
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| Minenabwehr: |
Durchführung systematischer Räumfahrten in den "Zwangswegen", um die Befahrbarkeit der Reviere für schwere Einheiten und U-Boote zu garantieren.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Revierfahrt: |
Die 11. Minensuchflottille hielt die Auslaufwege der U-Boote aus den Nordseehäfen von Minen frei und verringerte so die Verlustgefahr in der gefährdeten Küstenzone.
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| Flankenschutz: |
Während des Marsches durch die Nordsee boten die Minensuchboote den auslaufenden Front-U-Booten Schutz gegen Angriffe durch leichte feindliche Seestreitkräfte.
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| Transit-Sicherheit: |
Die kontinuierliche Räumtätigkeit in der Nordsee war Voraussetzung für die operative Anbindung der Stützpunkte in Norwegen an das Reichsgebiet.
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 65 |
Akten der Minensuchflottillen: Kriegstagebücher (KTB) und operative Berichte über die Einsätze in der Nordsee.
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| BArch RM 7 |
Seekriegsleitung: Unterlagen zur strategischen Führung der Sicherungskräfte im Raum Nordsee.
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| BArch PERS 6 |
Personalakten: Nachweise über die Dienstzeit von Offizieren und Mannschaften in der 11. Minensuchflottille.
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| Literaturverweise
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| Lohmann / Hildebrand |
"Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Kapitel Minensuchverbände).
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| Lenton, H. T. |
"German Warships of the Second World War" (Technische Details zur Ausrüstung der Minensuchflottillen).
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| Rohwer / Hümmelchen |
"Chronik des Seekrieges 1939-1945" (Details zum Einsatzgeschehen im Nordseeraum).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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