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Beowulf

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Schiffseinheit Hilfsminensuchboot Beowulf
Das Hilfsminensuchboot Beowulf war ein für militärische Zwecke herangezogener Fischdampfer, der in der Vorkriegszeit (1937–1939) zur Ausbildung von Sperrwaffen-Spezialisten eingesetzt wurde. In der Phase vom 03.06.1937 bis 02.07.1937 diente das Fahrzeug als Kommandantenschule in der Vorpostenflottille. Ab dem 03.07.1937 wurde das Boot fest in den Schulverband der Sperrwaffenschule (Sperrschule) in Kiel integriert. Unter dem Kommando von Heinrich Zimmermann leistete die Beowulf bis zum 09.01.1939 einen wesentlichen Beitrag zur praktischen Ausbildung im Minensuch- und Sperrdienst, bevor sie mit Kriegsbeginn in den aktiven Sicherungsdienst überführt wurde.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
03.06.37 - 02.07.37: Kommandantenschule in der Vorpostenflottille.
03.07.37 - 09.01.39: Schulboot im Schulverband der Sperrwaffenschule, Kiel.
Aufgabe: Praktische Minensuchausbildung; Erprobung von Räumgeräten.
Unterstellung: Sperrwaffenschule Kiel; Inspektion der Sperrwaffen.
Spezifische Merkmale
Typ: Requirierter Fischdampfer (Hilfskriegsschiff).
Kommandant: Heinrich Zimmermann (späterer Kommandant von U 136).
Standort: Kiel (Stützpunkt der Sperrwaffenschule).
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Ausbildung: Seemännische Ausbildung künftiger U-Boot-Offiziere im Sperrwaffenwesen.
Personal: Zimmermann sammelte hier Führungserfahrung für seine spätere U-Boot-Laufbahn.
Wegesicherung: Schulung zur Freihaltung der küstennahen Gewässer von Seeminen.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegang Heinrich Zimmermann (Kdt. Beowulf).
BArch RM 121 Marinelehrgänge: Akten über den Schulverband der Sperrschule.
BArch RM 21 Inspektion der Sperrwaffen: Akten über die Schulboote der Vorkriegszeit.
Literaturverweise
Busch / Röll „Der U-Boot-Krieg 1939–1945“ (Band 1: Die Kommandanten).
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II: Ausbildung).
Gröner, Erich „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 8).
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