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| Verband
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Erprobungsgruppe Typ XXIII
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| Die Erprobungsgruppe Typ XXIII war ein spezialisierter technischer Verband, der für die Erprobung und Einsatzreifmachung der neuen Elektro-U-Boote des Typs XXIII verantwortlich war. Aufgrund der revolutionären Technik dieser Küsten-U-Boote fungierte die Gruppe als direkte Schnittstelle zwischen den Bauwerften und den künftigen Frontbesatzungen, um Kinderkrankheiten zu beseitigen und taktische Einsatzrichtlinien zu entwickeln.
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| Entstehung, Funktion und Ende
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| Aufstellung: |
Formiert im Jahr 1944 im Zuge des U-Boot-Bauprogramms für die neuen Elektro-Typen. Die Gruppe arbeitete eng mit der U-Boot-Abnahmekommission (UAK) und den Ingenieuren der Werften zusammen.
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| Standort: |
Hauptstützpunkt war Kiel und die umliegenden Erprobungsgebiete in der westlichen Ostsee. Einzelne Kommandos begleiteten die Boote direkt während der Endmontage und der ersten Meilenfahrten.
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| Technik: |
Fokus auf der Erprobung der hohen Unterwassergeschwindigkeit, der neuen Batterietechnik sowie des hydrodynamischen Rumpfdesigns. Überprüfung der speziellen Torpedoladevorrichtung und der Schnorchelanlage.
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| Ende 1945: |
Mit der Kapitulation im Mai 1945 wurde die Erprobungsgruppe aufgelöst. Die gewonnenen technischen Daten zum Typ XXIII waren von hohem Interesse für die alliierten Untersuchungskommissionen.
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| Spezifische Merkmale
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| Einsatzreifmachung: |
Durchführung von intensiven Tieftauch- und Dauerlauffahrten unter Snorkelbedingungen, um die technische Belastbarkeit der kompakten Elektro-Boote für den Frontdienst zu garantieren.
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| Taktische Erprobung: |
Entwicklung neuer Angriffsverfahren, die auf der hohen Unterwasser-Wendigkeit des Typs XXIII basierten; Erarbeitung von Dienstvorschriften für die Bedienung der Systeme.
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| Mängelbeseitigung: |
Systematische Analyse von Fehlern in der Elektrik und der Schweißkonstruktion der Sektionen, um Rückmeldungen für die laufende Serienfertigung der Werften zu geben.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Innovationskraft: |
Die Gruppe ermöglichte den schnellen Übergang des Typs XXIII vom Reißbrett zur Frontreife, was für die Fortführung des U-Boot-Krieges in den Küstengewässern entscheidend war.
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| Besatzungstraining: |
Die Erprobungsgruppe bildete den personellen Stamm für die ersten Frontbesatzungen und gab ihre Erfahrungen unmittelbar an die nachfolgenden Kommandanten weiter.
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| Qualitätssicherung: |
Sicherstellung der Gefechtstauglichkeit der Elektro-Boote, um die hohen Erwartungen der Seekriegsleitung an die neue Waffengeneration zu erfüllen.
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 87 |
U-Boot-Abnahmekommission: Spezielle Abnahmeprotokolle und technische Versuchsberichte für die Elektro-U-Boote des Typs XXIII.
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| BArch RM 7 |
Seekriegsleitung: Berichte über den Baufortschritt und die technischen Abnahmen der neuen U-Boot-Typen durch die Erprobungsgruppen.
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| BArch PERS 6 |
Personalakten: Nachweise über spezialisierte Ingenieuroffiziere und erfahrene Kommandanten im Stab der Erprobungsgruppe Typ XXIII.
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| Literaturverweise
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| Rössler, Eberhard |
"U-Boottyp XXIII" (Umfassende Dokumentation zur Entwicklung, Erprobung und zum Einsatz der Küstenelektroboote).
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| Lohmann / Hildebrand |
"Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Kapitel Elektro-U-Boote: Erprobungskommandos).
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| Köhl / Niestle |
"Vom Original zum Modell: U-Boottyp XXIII" (Technische Details und Erprobungsmerkmale).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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