|
|
|
| Datenblatt
|
Hilfssignalgast
|
|
|
|
|
| Ein Hilfssignalgast war ein Mannschaftsdienstgrad der Reichsmarine, der als Gehilfe des ausgebildeten Signalgastes (Spezialist für Nachrichtenübermittlung) fungierte und für die optische Kommunikation zwischen Schiffen oder zu Landstationen eingesetzt wurde.
|
|
|
|
|
| Historischer Kontext & Organisation
|
|
|
| Anfang: Die Verwendung bestand bereits in der Kaiserlichen Marine und wurde am 01.01.1921 in die Struktur der Reichsmarine übernommen.
|
| Status: Es handelte sich um eine Zusatzqualifikation für Matrosen, die meist in einer Schiffsstammdivision (wie der S.D.N. Wilhelmshaven) oder direkt an Bord durch Kurse erworben wurde.
|
| Aufgaben: Unterstützung beim Bedienen der Signalscheinwerfer (Morsen), beim Setzen und Bergen der Flaggenalphabete sowie beim Winkerdienst. Er war der „Auge und Hand“ des Signalmeisters auf der Brücke.
|
| Ende: Mit der Umgliederung zur Kriegsmarine ab 1935 wurde die Bezeichnung zunehmend durch spezialisierte Laufbahnbezeichnungen wie „Signalgast“ (als fester Fachdienstgrad) ersetzt.
|
|
|
| Personalhistorische Einordnung
|
|
|
| Basis für Fachlaufbahnen: Für spätere U-Boot-Männer der frühen Jahrgänge war die Verwendung als Hilfssignalgast oft ein früher Beleg für die Eignung zum Brückendienst.
|
| Voraussetzung für U-Boot-Wachgänger: Die Beherrschung optischer Signale war auf U-Booten bei Funkstille essenziell. In den Stammrollen (BArch RM 121/642) kennzeichnet dieser Eintrag einen Soldaten, der bereits früh in seiner Laufbahn für verantwortungsvolle Beobachtungs- und Meldeaufgaben qualifiziert wurde.
|
|
|
| Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
|
|
|
| BArch RM 3 / 1024 |
Dienstvorschriften über die Ausbildung und Verwendung der Signalgasten in der Reichsmarine
|
| BArch RM 121 / 162 |
Bestimmungen der Marinestationen über die Zuweisung von Hilfspersonal zum Signaldienst
|
| BArch RM 121 / 642 |
Personalstammrollen der frühen Reichsmarine mit Nachweisen über die Zusatzqualifikation Hilfssignalgast
|
|
|
| Literaturverweise
|
|
|
| Lohmann, W. / Hildebrand, H. H.: |
Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945 (Band III, Kapitel zur Entwicklung der Mannschaftslaufbahnen)
|
| Giessler, Helmuth: |
Der Marine-Nachrichten- und Ortungsdienst (Informationen zur Methodik des optischen Signaldienstes vor 1935)
|
| Hildebrand, Hans H.: |
Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien (Bietet Kontext zur Bordorganisation und den Fachrollen der Reichsmarine-Ära)
|
|
|
|
|
|
|
| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
|
|
|
| >>>>U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki<<<<
|
|
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
|