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| Verband
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Küstenwehrabteilung V (Pillau)
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| Die Küstenwehrabteilung V war ein Verband der vorläufigen Reichsmarine mit Standort in Pillau (Ostpreußen). In der Phase nach dem Ersten Weltkrieg diente sie der Sicherung der ostpreußischen Küste und des strategisch wichtigen Seetiefs von Pillau. Die Abteilung war primär als Ausbildungseinheit für das Artillerie- und Infanteriepersonal der Küstenbefestigungen konzipiert. Aufgrund der personellen Beschränkungen des Versailler Vertrages fungierte sie als Kaderverband, in dem Offiziere die Ausbildung des Stammpersonals leiteten. Die spezifische Bezeichnung als Küstenwehrabteilung wurde im Zuge späterer Umgliederungen der Marine-Artillerie-Verbände abgelöst.
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| Entstehung, Funktion und Aufgaben
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| Aufstellung: |
Formation der Reichsmarine in Ostpreußen.
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| Aufgabe: |
Küstenschutz; Ausbildung an der schweren Artillerie; infanteristischer Wachdienst.
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| Unterstellung: |
Kommandant von Pillau; Befehlshaber der Landstreitkräfte der Ostsee.
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| Zeitraum: |
Aktive Phase unter dieser Bezeichnung in den 1920er Jahren (belegt bis 1925).
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| Spezifische Merkmale
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| Struktur: |
Gliederung in Kompanien und Züge zur fachspezifischen Artillerieausbildung.
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| Standort: |
Pillau (Ostpreußen); Nutzung der vorhandenen Festungsanlagen (z.B. Fort Stiehle).
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| Personal: |
Einsatz von Offizieren der Crew-Jahrgänge des Ersten Weltkriegs (z.B. Crew 15).
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Kader: |
Vermittlung militärischer Grundlagen an Personal, das später teilweise zur U-Boot-Waffe wechselte.
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| Disziplin: |
Prägung des Führungsstils der jungen Zugführer in der schwierigen Aufbauphase der Marine.
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 2 |
Marineleitung: Stellenbesetzungslisten und Organisationspläne der Küstenwehr (1920–1925).
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| BArch PERS 6 |
Personalakten: Dienstzeitnachweise von Angehörigen der K.W.A. V (z.B. Oskar Schomburg).
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| Literaturverweise
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| Wegner, Günter |
„Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“ (Systematik der Reichsmarine).
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| Lohmann / Hildebrand |
„Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Historische Einleitung).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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