|
|
|
| Auszeichnung
|
Militär-Verdienstmedaille (Signum Laudis)
|
|
|
|
|
| Die Militär-Verdienstmedaille, bekannt unter ihrer Inschrift "Signum Laudis" (Zeichen des Lobes), wurde am 12.03.1890 von Kaiser Franz Joseph I. gestiftet. Sie war eine sichtbare Auszeichnung für Offiziere, die sich durch vorzügliche Dienstleistung oder tapferes Verhalten vor dem Feind hervorgetan hatten. In der k.u.k. Kriegsmarine war sie eine der am häufigsten verliehenen Dekorationen für Seeoffiziere. Während des Ersten Weltkriegs wurde sie um die Stufen der Großen Militär-Verdienstmedaille sowie um die Beigabe von Schwertern für Frontbewährung erweitert. Viele spätere deutsche U-Boot-Kommandanten trugen diese Medaille aus ihrer Zeit in der österreichisch-ungarischen Marine.
|
|
|
|
|
| Stufen und Trageweise
|
|
|
| Silberne Medaille: |
Für wiederholte ausgezeichnete Dienstleistung oder besondere Tapferkeit.
|
| Bronzene Medaille: |
Für lobenswerte Dienstleistung (gestiftet 1911).
|
| Große Medaille: |
Höchste Stufe (Gold), verliehen für ganz besondere Anerkennung des Kaisers.
|
| Bandfarbe: |
Rot-weiß gestreiftes "Kriegsband" (bei Verdienst im Kriege).
|
|
|
| Aussehen und Insignien
|
|
|
| Avers: |
Bildnis des Kaisers (Franz Joseph I. bzw. ab 1917 Karl I.).
|
| Revers: |
Von einem Lorbeer- und Eichenlaubkranz umgebene Inschrift "SIGNUM LAUDIS".
|
| Krone: |
Die Medaille ist von der kaiserlichen Rudolfskrone (Österreich) überhöht.
|
| Schwerter: |
Gekreuzte Schwerter auf dem Band für Verdienste unmittelbar vor dem Feind.
|
|
|
| Relevanz für die Marine
|
|
|
| U-Boot-Waffe: |
Verleihung an Kommandanten und Wachoffiziere nach erfolgreichen Feindfahrten.
|
| Tradition: |
Hochgeachtetes Statussymbol innerhalb des k.u.k. Seeoffizierskorps.
|
| Fortführung: |
Ehemalige k.u.k. Offiziere trugen das Signum Laudis auch an der Ordensspange der Wehrmacht.
|
|
|
| Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
|
|
|
| ÖStA / KA |
Österreichisches Staatsarchiv: Belohnungsakten der k.u.k. Kriegsmarine.
|
| BArch PERS 6 |
Personalakten: Werdegänge mit Nachweisen österreichischer Tapferkeitsauszeichnungen.
|
|
|
| Literaturverweise
|
|
|
| Steiner, Jörg C. |
„Handbuch der k.u.k. Ordenskunde“.
|
| Stolzer / Steeb |
„Österreichs Orden vom Mittelalter bis zur Gegenwart“.
|
|
|
| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
|
|
|
|
|
| ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
|