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| Auszeichnung
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Silberne Tapferkeitsmedaille
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| Die Silberne Tapferkeitsmedaille war eine der am höchsten geschätzten Auszeichnungen für Unteroffiziere und Mannschaften der k.u.k. Armee und Kriegsmarine. Sie wurde für persönliche Tapferkeit vor dem Feind verliehen und war in zwei Klassen unterteilt: die Große Silberne (I. Klasse) und die Kleine Silberne (II. Klasse). In der k.u.k. U-Boot-Waffe erhielten diese Medaille zahlreiche Matrosen und Maate für herausragenden Mut bei Feindfahrten im Mittelmeer. Die Medaille war mit einer monatlichen Ehrenzoll-Zahlung verbunden, die den hohen Stellenwert dieser Auszeichnung unterstrich.
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| Stufen und Trageweise
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| I. Klasse: |
Große Silberne Medaille (40 mm Durchmesser).
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| II. Klasse: |
Kleine Silberne Medaille (31 mm Durchmesser).
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| Trageweise: |
An der linken Brustseite; dreieckig gefaltetes Band.
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| Bandfarbe: |
Rot-weiß gestreiftes Kriegsband (Tapferkeitsband).
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| Aussehen und Insignien
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| Avers: |
Bildnis des regierenden Kaisers (Franz Joseph I. oder Karl I.).
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| Revers: |
Inschrift "FORTITUDINI" (Der Tapferkeit) innerhalb eines Lorbeerkranzes.
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| Wiederholung: |
Ab 1915 wurden für mehrmalige Verleihung silberne Wiederholungsspangen auf dem Band getragen.
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| Relevanz für die Marine
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| U-Boot-Waffe: |
Beliebte Auszeichnung für technisches Personal und Decksgasten nach Gefechten.
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| Prestige: |
Galt unter den Mannschaften als Pendant zum Militär-Verdienstkreuz der Offiziere.
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| Nachkrieg: |
Wurde von ehemaligen k.u.k. Unteroffizieren in der Reichsmarine mit Stolz weitergetragen.
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| Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
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| ÖStA / KA |
Österreichisches Staatsarchiv: Belohnungsakten und Verleihungsverzeichnisse.
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| BArch PERS 6 |
Personalakten: Nachweise über k.u.k. Tapferkeitsmedaillen bei Unteroffizieren.
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| Literaturverweise
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| Steiner, Jörg C. |
„Handbuch der k.u.k. Ordenskunde“.
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| Stolzer / Steeb |
„Österreichs Orden vom Mittelalter bis zur Gegenwart“.
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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