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| Datenblatt
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U-Stützpunkt Königsberg
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| Der U-Stützpunkt Königsberg (Ostpreußen) war ein bedeutender Stützpunkt im Bereich der östlichen Ostsee, dessen Rolle sich im Kriegsverlauf von einem wichtigen Ausbildungs- und Erprobungszentrum zu einem strategischen Rückzugshafen und schließlich zum Schauplatz schwerer Endkämpfe wandelte.
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| Historischer Kontext & Organisation
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| Lage: Der Stützpunkt nutzte die Infrastruktur des Königsberger Seekanals und der Werftanlagen (insbesondere der Schichau-Werke).
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| Funktion: Vorwiegend Standort für Ausbildungseinheiten und Stützpunkt für die Erprobung von Neubauten. Königsberg bot aufgrund seiner geschützten Lage in der Ostsee ideale Bedingungen für die „Frontreifeprüfung“ neuer Boote.
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| Stationierte Einheiten: Königsberg war zeitweise Sitz von Teilen der Unterseeboots-Lehrdivision (U.L.D.) und diente als Ausrüstungshafen für die in Danzig und Elbing gebauten Boote (z. B. Typ VII C und später Typ XXI).
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| Ende: Mit dem Vorrücken der Roten Armee ab Herbst 1944 wurde Königsberg zum Etappenort für die Evakuierung (Unternehmen Hannibal). Der Stützpunkt wurde im April 1945 nach schwersten Kämpfen von sowjetischen Truppen eingenommen.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Industrielle Basis: Die Schichau-Werft in Königsberg war maßgeblich an der Sektionsfertigung und Endmontage von U-Booten beteiligt. Viele Besatzungen verbrachten ihre Baubelehrung in Königsberg.
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| Ausbildungszentrum: In der mittleren Kriegsphase wurden hier technische Lehrgänge für Maschinenpersonal und Torpedomechaniker durchgeführt, da die Frontnähe im Westen (Frankreich) einen geregelten Schulbetrieb erschwerte.
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| Operative Basis 1944/45: In der Endphase diente der Hafen als Basis für die Boote der Einsatzleitung U-Boote Ost, die zur Flankensicherung des Heeres im Baltikum und zur Sicherung der Flüchtlingstrecks eingesetzt wurden.
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| Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 45-I / 91 |
Akten des Kommandierenden Admirals östliche Ostsee zur Organisation der Stützpunkte im Raum Königsberg/Pillau.
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| BArch RM 121 / 642 |
Unterlagen zur personellen Besetzung der Marine-Stützpunkt-Einheiten in Ostpreußen.
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| BArch RM 20 / 885 |
Dokumente des 2. Admirals der Unterseeboote zur Zuweisung von Besatzungen an die Schichau-Werft Königsberg.
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| Literaturverweise
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| Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. |
Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. Gliederung, Einsatz, Personal. (Band II, Kapitel zum Admiral östliche Ostsee).
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| Rössler, Eberhard |
Geschichte des deutschen U-Bootbaus. (Band 2, beschreibt die Fertigungskapazitäten der Schichau-Werke Königsberg).
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| Böll, Bernd |
Der Einsatz der deutschen U-Boote in der Ostsee 1944/45. (Details zur Rolle Königsbergs als Einsatzhafen in der Endphase).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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