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| Datenblatt
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U-Stammkompanie
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| Die U-Stammkompanie war das organisatorische Bindeglied zwischen der allgemeinen Marineausbildung und dem Einsatz auf einem Boot. Sie war der Ort, an dem aus einzelnen Soldaten eine funktionierende Besatzung geformt wurde.
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| Entstehung und Funktion
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| U-Stammkompanien wurden parallel zur Aufstellung der jeweiligen U-Flottillen (Front-, Ausbildungs- oder Unterrichtsflottillen) gebildet.
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| Administratives Auffangbecken: Sobald ein Soldat von einer Marine-Ersatzabteilung oder einem Überwasserschiff zur U-Boot-Waffe versetzt wurde, kam er zunächst in eine Stammkompanie.
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| Besatzungsbildung: Hier wurden die Männer für Neubauten oder als Ersatz für Frontboote gesammelt. In der Stammkompanie „wartete“ man auf die Zuweisung zu einem konkreten Boot oder den Beginn eines Fachlehrgangs.
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| Disziplinarische Heimat: Solange ein Soldat nicht „an Bord“ kommandiert war, war der Kompaniechef der Stammkompanie sein direkter Vorgesetzter. Er führte die Personalpapiere und organisierte die Verpflegung und Unterkunft an Land.
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| Ende
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| Das Ende der U-Stammkompanien verlief analog zu ihren Flottillen:
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| Frontflottillen: Bei Räumung der Stützpunkte (z.B. in Frankreich 1944) wurden die Stammkompanien nach Deutschland zurückverlegt oder im Erdkampf (Marine-Regimenter) eingesetzt.
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| Ausbildungsflottillen: Die Kompanien in der Ostsee (wie bei der 24. U-Flottille) bestanden oft bis zur Kapitulation im Mai 1945 oder wurden in den letzten Wochen als Infanterieeinheiten „verheizt“.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Ohne die Stammkompanie gab es keine Besatzung. Sie war der Zeitraum in einer Biografie, der zwischen der „Schule“ und dem „Boot“ liegt. Oft ist dies die Phase, in der die Männer ihre Baubelehrung (auf der Werft) absolvierten.
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| Quellenangabe
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| Bundesarchiv Bestand RM 30 |
Unterseebootsflottillen. Dies ist die wichtigste Quelle. Jede Flottille (1. bis 33.) hatte ihre eigene Stammkompanie. Die Kriegstagebücher verzeichnen hier die Zu- und Abgänge von Personal.
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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