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I. Schiffsstammabteilung der Ostsee: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
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! Datenblatt
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! '''I. Schiffsstammabteilung der Ostsee'''
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! I. Schiffsstammabteilung der Ostsee (I. S.S.A.)
 
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| colspan="3" | Die I. Schiffsstammabteilung der Ostsee war eine der ältesten und bedeutendsten Ausbildungseinheiten der Marine, die über Jahrzehnte das personelle Fundament in Kiel bildete.
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| colspan="3" | Die I. Schiffsstammabteilung der Ostsee war eine der ältesten und bedeutendsten Ausbildungseinheiten der Marine. Als erste Anlaufstelle für Rekruten in Kiel bildete sie das personelle Fundament. Neben der infanteristischen Grundausbildung erfolgte hier die erste fachliche Selektion für die spezialisierten Laufbahnen der Kriegsmarine, insbesondere für den Dienst auf Unterseebooten.
 
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! colspan="3" | Historie und Funktion
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! colspan="3" | Historie & Organisation
 
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| colspan="3" | Sie wurde am 01.01.1921 als Teil der Schiffsstammdivision der Ostsee in der Reichsmarine formiert. Ihr Hauptstandort war die traditionsreiche Wiker Kaserne in Kiel.
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| Aufstellung: || colspan="3" | 01.01.1921 als Teil der Schiffsstammdivision der Ostsee (Reichsmarine).
 
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| colspan="3" | Umbenennung: Am 01.01.1944 erfolgte im Zuge einer allgemeinen Reorganisation der Ausbildung die Umbenennung in 1. Marine-Ersatz-Abteilung.
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| Standort: || colspan="3" | Wiker Kaserne, Kiel (prestigeträchtiger Standort der deutschen Marinegeschichte).
 
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| colspan="3" | Unterstellung: Sie unterstand truppendienstlich dem 2. Admiral der Ostseestation (später 2. Admiral der Ostsee).  
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| Umbenennung: || colspan="3" | 01.01.1944 in 1. Marine-Ersatz-Abteilung im Zuge einer Reorganisation.
 
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| colspan="3" | Grundausbildung: Die Abteilung war die erste Anlaufstelle für Rekruten nach ihrer Einberufung. Hier absolvierten sie die Grundausbildung, die primär infanteristisch geprägt war (Formaldienst, Waffenausbildung am Karabiner 98k, Geländedienst).
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| Unterstellung: || colspan="3" | 2. Admiral der Ostseestation (später 2. Admiral der Ostsee).
 
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| colspan="3" | Vorauswahl: Während der Zeit in der I. Schiffsstammabteilung erfolgte die erste fachliche Sichtung der Soldaten. Hier wurde entschieden, wer für die Laufbahn der Signalgasten, Maschinisten oder für die U-Boot-Waffe geeignet war.
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| Struktur: || colspan="3" | Abteilungsstab (Führung durch Fregattenkapitän/Kapitän z. S.), unterteilt in 4 bis 8 Kompanien zu je 150-250 Mann, gegliedert in Züge und Gruppen.
 
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| colspan="3" | Personalreserve: Die Abteilung fungierte als großer Sammelpunkt für die Personalreserve im Bereich der Ostsee. Soldaten, die auf ihre Kommandierung zu Fachlehrgängen wie dem Nachrichtenlehrgang oder dem Torpedooffizierslehrgang warteten, wurden hier administrativ geführt.
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| Kriegsende: || colspan="3" | April 1945: Einstellung des Lehrbetriebs und Eingliederung in Marine-Schützen-Bataillone zur Verteidigung Kiels. Mai 1945: Britische Gefangenschaft.
 
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! colspan="3" | Die Struktur
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! colspan="3" | Aufgaben & Spezialisierung
 
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| colspan="3" | Die I. Schiffsstammabteilung der Ostsee war nach einem standardisierten militärischen Muster aufgebaut, um die effiziente Ausbildung von mehreren tausend Rekruten gleichzeitig zu ermöglichen.
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| Grundausbildung: || colspan="3" | Infanteristische Schulung (Formaldienst, Waffenausbildung am Karabiner 98k, Geländedienst).
 
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| colspan="3" | Abteilungsstab: Der Stab bildete das administrative Gehirn der Abteilung in Kiel-Wik. Er wurde von einem Abteilungskommandeur (meist ein Fregattenkapitän oder Kapitän zur See) geführt. Dem Stab unterstanden der Adjutant für den Dienstbetrieb, der Personaloffizier für die Verwaltung der Stammrollen und der Zahlmeister (Verwaltungsoffizier) für Finanzen und Proviantierung.
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| Vorauswahl: || colspan="3" | Fachliche Sichtung der Rekruten für Laufbahnen wie Signalgasten, Maschinisten oder die U-Boot-Waffe.
 
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| colspan="3" | Kompanieebene:  Die Abteilung gliederte sich in der Regel in vier bis acht Kompanien. Jede Kompanie hatte eine Stärke von etwa 150 bis 250 Mann und wurde von einem Kapitänleutnant oder Oberleutnant zur See als Kompaniechef geleitet.
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| Personalreserve: || colspan="3" | Administrativer Sammelpunkt für Soldaten, die auf Kommandierungen zu Fachlehrgängen (z. B. Nachrichten- oder Torpedolehrgang) warteten.
 
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| colspan="3" | Ausbildungskompanien: Diese Einheiten nahmen die Rekruten für die Grundausbildung auf. Hier fand die erste Trennung nach Laufbahnen statt (beispielsweise seemännische Laufbahn für künftige Signalgasten oder technische Laufbahn für künftige Maschinisten der U-Boote).
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| Sanitätswesen: || colspan="3" | Durchführung von Tauglichkeitsprüfungen unter Leitung eines Marinearztes.
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| colspan="3" | Stammkompanie: Sie beherbergte das permanente Funktionspersonal der Abteilung, wie Ausbilder, Sanitätspersonal und Handwerker.
 
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| colspan="3" | Zugebene: Jede Kompanie unterteilte sich in drei bis vier Züge. Ein Zug wurde von einem Zugführer geleitet, der für die unmittelbare infanteristische Ausbildung und Disziplin der etwa 40 bis 50 Rekruten verantwortlich war. Diese Position war entscheidend für die Vermittlung der militärischen Haltung, bevor die Männer zu Fachschulen oder zur Baubelehrung für den Typ XXI versetzt wurden.
 
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| colspan="3" | Gruppenebene: Der Zug war die kleinste organisatorische Einheit und bestand aus mehreren Gruppen zu je 10 bis 12 Mann. Die Gruppenführung lag bei einem Maaten oder einem erfahrenen Obermatrosen. In dieser kleinsten Zelle fand der tägliche Drill an der Waffe (Karabiner 98k) und der stubeninterne Dienstunterricht statt.
 
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| colspan="3" | Sanitätswesen: Unter Leitung eines Marinearztes für Tauglichkeitsprüfungen.
 
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| colspan="3" | Personalreserve:  Verwaltung von Soldaten, die auf ihre Kommandierung zum Nachrichtenlehrgang oder Torpedooffizierslehrgang warteten.
 
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| colspan="3" | Kriegsende: Im April 1945 wurde der reguläre Ausbildungsbetrieb eingestellt. Das Personal wurde in Marine-Schützen-Bataillone eingegliedert, um den Raum Kiel infanteristisch gegen die herankommenden britischen Truppen zu verteidigen. Mit der Kapitulation im Mai 1945 ging die Abteilung in britische Gefangenschaft über.  
 
 
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| colspan="3" | Einstiegspunkt für Kommandanten: Viele spätere U-Boot-Offiziere der frühen Crews begannen hier ihren Dienst. Die Ausbildung in Kiel-Holtenau galt als besonders prestigeträchtig, da sie im Herzen der deutschen Marinegeschichte stattfand.
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| Einstiegspunkt: || colspan="3" | Viele spätere U-Boot-Offiziere der frühen Crews begannen hier ihren Dienst unter dem strengen Drill in Kiel-Holtenau.
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| Personalhistorie: || colspan="3" | In den Stammrollen (BArch RM 121/642) als erste militärische Heimat von Seeoffizieren und technischem Personal der Kieler U-Flottillen vermerkt.
 
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| colspan="3" | Personalhistorische Einordnung: In den Stammrollen (BArch RM 121/642) ist die I. S.S.A. oft als die erste militärische Heimat von Seeoffizieren und technischem Personal vermerkt, die später in den Kieler U-Flottillen dienten.
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| Vorbereitung: || colspan="3" | Vermittlung der militärischen Haltung und Disziplin als notwendige Basis vor der Versetzung zur Baubelehrung (z. B. Typ XXI).
 
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
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! colspan="3" | Quellenverweise - [https://invenio.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
 
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| BArch RM 121 / 162 || colspan="3" | Dienstvorschriften über die Organisation der Schiffsstammabteilungen der Ostsee (1921–1938)
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| BArch RM 121 / 162 || colspan="3" | Dienstvorschriften über die Organisation der Schiffsstammabteilungen der Ostsee (1921–1938).
 
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| BArch RM 121 / 642 || colspan="3" | Rekrutenstammrollen der I. Schiffsstammabteilung Kiel-Holtenau (Dokumentation der Einstellungsjahrgänge)
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| BArch RM 121 / 642 || colspan="3" | Rekrutenstammrollen der I. Schiffsstammabteilung Kiel-Holtenau (Einstellungsjahrgänge).
 
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| BArch RM 3 / 1024 || colspan="3" | Akten des OKM zur Ausbildungsorganisation und Kasernierung im Bereich Kiel
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| BArch RM 3 / 1024 || colspan="3" | Akten des OKM zur Ausbildungsorganisation und Kasernierung im Bereich Kiel.
 
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| Lohmann, W. / Hildebrand, H. H.: || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945 (Band II, Kapitel zur Bodenorganisation der Marinestation der Ostsee)
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| Lohmann / Hildebrand || colspan="3" | "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Bodenorganisation der Marinestation der Ostsee).
 
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| Tessin, Georg: || colspan="3" | Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht (Band 14, zur systematischen Übersicht der Schiffsstammabteilungen)
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| Tessin, Georg || colspan="3" | "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht" (Band 14, systematische Übersicht der Schiffsstammabteilungen).
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| Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | "Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien" (Bedeutung Kiels als Ausbildungsstandort).
 
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| Hildebrand, Hans H.: || colspan="3" | Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien (Kontext zur Bedeutung von Kiel als zentraler Ausbildungsstandort)
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| style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
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Aktuelle Version vom 18. Februar 2026, 15:39 Uhr

Dienststelle I. Schiffsstammabteilung der Ostsee (I. S.S.A.)
Die I. Schiffsstammabteilung der Ostsee war eine der ältesten und bedeutendsten Ausbildungseinheiten der Marine. Als erste Anlaufstelle für Rekruten in Kiel bildete sie das personelle Fundament. Neben der infanteristischen Grundausbildung erfolgte hier die erste fachliche Selektion für die spezialisierten Laufbahnen der Kriegsmarine, insbesondere für den Dienst auf Unterseebooten.
Historie & Organisation
Aufstellung: 01.01.1921 als Teil der Schiffsstammdivision der Ostsee (Reichsmarine).
Standort: Wiker Kaserne, Kiel (prestigeträchtiger Standort der deutschen Marinegeschichte).
Umbenennung: 01.01.1944 in 1. Marine-Ersatz-Abteilung im Zuge einer Reorganisation.
Unterstellung: 2. Admiral der Ostseestation (später 2. Admiral der Ostsee).
Struktur: Abteilungsstab (Führung durch Fregattenkapitän/Kapitän z. S.), unterteilt in 4 bis 8 Kompanien zu je 150-250 Mann, gegliedert in Züge und Gruppen.
Kriegsende: April 1945: Einstellung des Lehrbetriebs und Eingliederung in Marine-Schützen-Bataillone zur Verteidigung Kiels. Mai 1945: Britische Gefangenschaft.
Aufgaben & Spezialisierung
Grundausbildung: Infanteristische Schulung (Formaldienst, Waffenausbildung am Karabiner 98k, Geländedienst).
Vorauswahl: Fachliche Sichtung der Rekruten für Laufbahnen wie Signalgasten, Maschinisten oder die U-Boot-Waffe.
Personalreserve: Administrativer Sammelpunkt für Soldaten, die auf Kommandierungen zu Fachlehrgängen (z. B. Nachrichten- oder Torpedolehrgang) warteten.
Sanitätswesen: Durchführung von Tauglichkeitsprüfungen unter Leitung eines Marinearztes.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Einstiegspunkt: Viele spätere U-Boot-Offiziere der frühen Crews begannen hier ihren Dienst unter dem strengen Drill in Kiel-Holtenau.
Personalhistorie: In den Stammrollen (BArch RM 121/642) als erste militärische Heimat von Seeoffizieren und technischem Personal der Kieler U-Flottillen vermerkt.
Vorbereitung: Vermittlung der militärischen Haltung und Disziplin als notwendige Basis vor der Versetzung zur Baubelehrung (z. B. Typ XXI).
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 121 / 162 Dienstvorschriften über die Organisation der Schiffsstammabteilungen der Ostsee (1921–1938).
BArch RM 121 / 642 Rekrutenstammrollen der I. Schiffsstammabteilung Kiel-Holtenau (Einstellungsjahrgänge).
BArch RM 3 / 1024 Akten des OKM zur Ausbildungsorganisation und Kasernierung im Bereich Kiel.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Bodenorganisation der Marinestation der Ostsee).
Tessin, Georg "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht" (Band 14, systematische Übersicht der Schiffsstammabteilungen).
Hildebrand, Hans H. "Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien" (Bedeutung Kiels als Ausbildungsstandort).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132