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3. U-Flottille LOHS

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Verband 3. U-Flottille Lohs
Die 3. U-Flottille wurde am 01.07.1937 unter dem Namen 3. U-Flottille Lohs in Kiel aufgestellt. Sie diente zunächst als Ausbildungs- und später als Frontflottille. Benannt wurde sie nach dem U-Boot-Helden des Ersten Weltkriegs, Oberleutnant zur See Johannes Lohs. Nach dem 31.12.1939 erfolgte eine strategische Umstrukturierung zur Straffung der Befehlswege: Die Boote der 3. Flottille Lohs wurden zusammen mit Einheiten der 1. Flottille Weddigen und der 5. Flottille Emsmann zur 1. U-Flottille vereinigt. Die Flottille führte die Feldpostnummer M - 36 094.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: 01.07.1937; Kiel (Traditionsflottille).
Aufgabe: Ausbildung am Typ II; Frontflottille; Sicherung der Ostsee.
Unterstellung: Führer der Unterseeboote (FdU).
Ende: 31.12.1939; Aufgang in der 1. U-Flottille.
Standorte und Führung
Zeitraum: 01.07.1937 - 31.12.1939; Kiel.
Flottillenchef: 01.10.1937 - 31.12.1939; Kapitänleutnant Hans Eckermann.
Namenspatron: Johannes Lohs (Kdt. UC 75, Pour le Mérite, gef. 1918).
Unterstellte Einheiten (Boote)
Boote: U 8, U 10, U 12, U 14, U 16, U 18, U 20, U 22, U 24.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Tradition: Führung des Flottillenabzeichens "Lohs" an den Türmen der Boote.
Konzentration: Zusammenführung der Typ II-Boote zur Optimierung der Ausbildung.
Personal: Kaderschmiede für erfahrene Kommandanten der späteren Typ VII-Einheiten.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 87 F.d.U. / B.d.U.: Akten über Traditionsnamen und Flottillenbildung (Lohs).
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge Hans Eckermann und Johannes Lohs.
BArch RM 7 Seekriegsleitung: Befehle zur Umgliederung der U-Flottillen 1939/40.
Literaturverweise
Busch / Röll „Der U-Boot-Krieg 1939–1945“ (Band 2: Der U-Boot-Bau / Kommandanten).
Herzog, Bodo „Deutsche U-Boote 1906–1966“ (Abschnitt: Die Traditionsflottillen).
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II: Gliederungen / U-Boote).
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