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Jürgen Ebert

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Jürgen Ebert
Geburtsdatum: 25.09.1916
Geburtsort: Osterburg
Geburtsort Lage - Damals: Kreis Osterburg - Regierungsbezirk Magdeburg - Preußische Provinz Sachsen
Geburtsort Lage - Heute: Landkreis Stendal - Bundesland Sachsen-Anhalt
Todesdatum: 24.02.1945
Todesort: Ärmelkanal südöstlich von Falmouth (Großbritannien)
Position: 49° 54' Nord - 04° 45' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 927
Dienstgrade
21.09.1937 Seekadett (Ernennung)
01.04.1938 Fähnrich zur See
01.07.1939 Oberfähnrich zur See
01.08.1939 Leutnant zur See
01.09.1941 Oberleutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.09.1941 (-211-)
01.08.1944 Kapitänleutnant mit Wirkung vom 01.08.1944 und Rangdienstalter vom 01.08.1944 (-13-)
Orden und Auszeichnungen
00.00.1940 Abzeichen für Flugzeugbeobachter
00.00.1940 Eiserne Kreuz 2. Klasse
00.04.1941 Dienstauszeichnung IV. Klasse
00.00.1941 Eiserne Kreuz 1. Klasse
00.00.1941 Frontflug-Spange in Silber
00.00.1942 Verwundetenabzeichen in Schwarz
25.11.1942 Deutsche Kreuz in Gold
Militärischer Werdegang
01.04.1937 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 37 a.
03.04.1937 - 14.06.1937 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
15.06.1937 - 22.09.1937 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Gorch Fock.
23.09.1937 - 27.04.1938 Bordausbildung auf dem Schulschiff Schleswig-Holstein.
28.04.1938 - 25.11.1938 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
26.11.1938 - 01.04.1939 Fähnrichslehrgänge.
02.04.1939 - 01.09.1939 Bordausbildung auf dem Zerstörer Z 8 Bruno Heinemann.
01.09.1939 - 30.06.1943 Zur Luftwaffe (See) kommandiert.
01.09.1939 - 31.03.1940 - Seefliegerausbildung beim Kommando der Fliegerschulen (See) und der Luft-Nachrichtenschule Dievenow.
Beobachterausbildung an der Seefliegerwaffenschule Bug/Rügen.
Lehrgang an der Fliegerschule (See) Parow.
14.10.1942 - 25.11.1942 - Beobachter im Kampfgeschwader 77.
26.11.1942 - 19.04.1943 - Beobachter in der Küstenfliegergruppe 606.
20.04.1943 - 30.06.1943 - Ausbildungsoffizier an der Fliegerwaffenschule (See), Parow.
05.07.1943 - 29.08.1943 U-Lehrgang für Offiziere bei der 2. U-Lehrdivision, Gotenhafen.
30.08.1943 - 24.10.1943 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
25.10.1943 - 27.11.1943 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
28.11.1943 - 27.12.1943 U-Flakausbildung bei der 4. Lehrkompanie/Marine-Flakschule VII, Swinemünde.
28.12.1943 - 15.01.1944 Fahrgerät-Lehrgang bei der 23. U-Flottille, Danzig.
16.01.1944 - 31.01.1944 Ortungslehrgang (Funkmeß) bei der 3. U-Lehrdivision, Neustadt.
01.02.1944 - 15.03.1944 Kommandanten-Lehrgang. 65. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
01.04.1944 - 26.06.1944 Baubelehrung für U 927 bei der 5. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Rostock.
27.06.1944 - 24.02.1945 Kommandant von U 927 (VII C). 1 Unternehmung:
31.01.1945 - 24.02.1945 - Nordatlantik, Ärmelkanal, südöstlich von Falmouth.
24.02.1945 Beim Verlust seines Bootes U 927, im Ärmelkanal südöstlich von Falmouth, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde durch Wasserbomben der Vickers Warwick K (Anthony-Gerald Brownsill) der britischen RAF Squadron 179 versenkt. (Totalverlust, 47 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - "Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 56. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 53. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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