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Friedrich-Wilhelm Sons

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Friedrich Wilhelm Sons
Geburtsdatum: 14.08.1910
Geburtsort: Wiemoos
Lage - Damals: Landkreis Schleswig - Regierungsbezirk Schleswig - Preußische Provinz Schleswig-Holstein
Lage - Heute: Ortsteil von Kappeln (1974) - Kreis Schleswig-Flensburg - Bundesland Schleswig-Holstein
Todesdatum: Nach dem 27.11.1944 (34 Jahre)
Todesort: Ostsee am Eingang zum Finnischem Meerbusen nordwestlich Odensholm (Osmusaari)/Estland
Position: 59° 20' Nord - 23° 10' Ost
Todesursache: Verlust seines Bootes U 479
Dienstgrade
01.07.1940 Steuermannsmaat der Reserve
01.02.1941 Steuermann der Reserve (überzählig)
01.05.1941 Steuermann der Reserve (planmäßig)
01.10.1941 Leutnant zur See der Reserve
01.07.1943 Oberleutnant zur See der Reserve
Orden und Auszeichnungen
00.00.1941 Eiserne Kreuz 2. Klasse
00.00.1942 Kriegsabzeichen für Minensuch-, Ubootsjagd- und Sicherungsverbände
Militärischer Werdegang
00.01.1940 Eintritt in die Kriegsmarine als Rekrut.
10.01.1940 - 28.02.1940 Infanteristische Grundausbildung bei der 1./2. Schiffsstammabteilung, Wilhelmshaven.
29.02.1940 - 17.05.1940 In der 3.Kompanie/I. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Kiel.
18.05.1940 - 07.07.1940 Lehrgang an der Steuermannsschule, Gotenhafen.
08.07.1940 - 00.04.1941 Nicht ermittelt.
01.02.1941 - Reserve-Offiziersanwärter R.O.A. (Ernennung).
00.04.1941 - 30.01.1942 Bootskommandant in der 38. Minensuchflottille, Le Havre.
00.01.1942 - 00.02.1943 Bootskommandant in der 46. Minensuchflottille, Saint - Malo.
31.01.1943 - 28.03.1943 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
29.03.1943 - 05.06.1943 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
06.06.1943 - 11.07.1943 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
12.07.1943 - 31.07.1943 Fahrgerät-Lehrgang bei der 2. U-Ausbildungsabteilung, Neustadt.
01.08.1943 - 31.08.1943 Kommandanten-Lehrgang. 53. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
14.09.1943 - 26.10.1943 Baubelehrung für U 479 bei der 1. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Kiel.
27.10.1943 - 27.11.1944 Kommandant von U 479 (VII C). 5 Unternehmungen:
13.07.1944 - 01.08.1944 - Ostsee, der Koivisto Bucht und Narwa Bucht.
03.08.1944 - 11.08.1944 - Ostsee, der Koivisto Bucht und der Narwa Bucht.
16.08.1944 - 25.08.1944 - Ostsee, der Koivisto Bucht und der Narwa Bucht.
30.08.1944 - 23.09.1944 - Ostsee, der Koivisto Bucht und der Narwa Bucht.
27.10.1944 - 00.11.1944 - Ostsee, im Finnischen Meerbusen und vor der Insel Utö.
Nach dem 27.11.1944 Beim Verlust seines Bootes U 479, in der Ostsee am Eingang zum Finnischen Meerbusen nordwestlich Odensholm, ums Leben gekommen.
Das Boot ist, durch einen Minentreffer in einem sowjetischen Minenfeld, gesunken. Im Sommer 2013 wurde das Wrack eines deutschen U-Boots, das von Axel Niestlé vorläufig als U 479 identifiziert wurde, in estnischem Hoheitsgebiet nordwestlich von Osmusaari (Odensholm) gefunden. Das Boot wies Schäden durch einen Minentreffer auf. Zuvor galt U 479, im Finnischer Meerbusen, als verschollen. (Totalverlust, 51 Tote)
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 229. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 197. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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