Stabsmatrose → Wachtmeister → Deckoffizier → Dienstgrade
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| Datenblatt
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Wachtmeister
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| Der Wachtmeister ist ein militärischer Dienstgrad. Im Militär gehört er zur Dienstgradgruppe der Unteroffiziere.
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| Historische Entwicklung und Klassifizierung
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| Definition: In der Kaiserlichen Marine, Reichsmarine und Kriegsmarine war der Wachtmeister ein Dienstgrad innerhalb der Gruppe der Portepee-Unteroffiziere.
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| Zugehörigkeit: Dieser Titel war exklusiv für Unteroffiziere reserviert, die den Matrosen-Divisionen (dem „fahrenden“ Personal) angehörten.
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| Abgrenzung: Das direkte Äquivalent für Unteroffiziere der Werftdivisionen (technisches Personal an Land) war der Feldwebel.
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| Anwendung in der U-Boot-Waffe
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| Laufbahnidentität: Ein Oberbootsmann der U-Boot-Waffe wurde somit im offiziellen Schriftverkehr der Personalabteilung oft als Wachtmeister angesprochen, sofern er der seemännischen Laufbahn angehörte.
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| Dienststellung vs. Dienstgrad: In der Praxis der Kriegsmarine verschmolz der Begriff oft mit der Dienststellung des „Spießes“. Dennoch blieb es formal die Bezeichnung für den Status innerhalb der Matrosen-Laufbahn.
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| Bedeutung für Biografien: In den Personalakten (BArch PERS 6) von Männern wie Paul Berkemann findet man diese Bezeichnung vor allem in der Phase ihrer Karriere als Portepee-Unteroffizier (z. B. als Oberwachtmeister/Stabswachtmeister).
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| Quellenangabe - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) Invenio Online-Recherche
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| BArch PERS 6 |
Personalakten) – Invenio Recherche. Belegt die Beförderungen zum Wachtmeister/Oberwachtmeister für das fliegende und fahrende Personal.
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| BArch RM 6 |
Reichsmarine / OKM) – Enthält die Bestimmungen über die Laufbahntrennung zwischen Matrosen- und Werftdivisionen.
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| BArch RM 121 |
Ersatz- und Ausbildungsabteilungen) – Dokumentiert die Ausbildungsgruppen, getrennt nach Wachtmeister- und Feldwebellaufbahnen.
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| Literaturverweise
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| Marinedienstvorschrift Nr. 32 |
Bestimmungen für die personelle Verwaltung der Kriegsmarine
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| Walter Lohmann / Hans H. Hildebrand |
Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 2, Abschnitt Personalwesen: Dienstgradbezeichnungen).
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| Hermann Teske (Hrsg.) |
Die deutschen Marinen 1848–1945. (Detaillierte Gliederung der Divisionen).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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