Aktionen

Waiotira

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 6. Mai 2021, 09:08 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Wade Hampton ← Waiotira → Waiwera

Nationalität: Großbritannien
Typ: Motorfrachtschiff
Baujahr: 1939
Bauwerft: Harland &. Wolff Limited, Belfast
Reederei: Shaw, Savill &. Albion Company Limited, London
Heimathafen: Southampton
Kapitän: V. Arthur Richardson

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 12.823 BRT
Tragfähigkeit: 13.000 t
Länge: 163.22 m
Breite: 21.46 m
Tiefgang: 9.01 m
Geschwindigkeit: 16.5 kn
Bewaffnung: -

ROUTE UND FRACHT

Route: Sydney (Australien) - Panamakanal - Großbritannien
Fracht: 7.000 t Gefrier- und Stückgut
Geleitzug: Einzelfahrer

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 38
Kommandant: Heinrich Liebe
Datum: 27.12.1940
Ort: Nordatlantik, westlich der Hebriden
Position: 58°10' Nord - 16°56' West
Planquadrat: AL 3687
Waffe: Torpedo
Tote: 1
Überlebende: 89

U 38 sichtete am 27.12.1940 um 01:30 Uhr einen gestoppt liegenden Dampfer und beobachtete ihn erst einmal. Um 01:46 Uhr schoß Liebe einen Torpedo auf das Schiff. Dieser Torpedo traf das Wrack der WAIOTIRA unter der Brücke. Kurz vor den Fangschuß mußte U 38 vor einem Zerstörer ablaufen, konnte also das Sinken nicht mehr beobachten. Das Wrack sank einige Stunden später. 1 Passagier kam ums Leben. Der Kapitän, 78 Besatzungsmitglieder und 10 Passagiere wurden vom britischen Zerstörer HMS MASHONA (F.59) gerettet und in Greenock (Großbritannien) an Land gesetzt.

VORHERIGE BESCHÄDIGUNG

U 95 sichtete am 26.12.1940 um 16:20 Uhr einen großen Dampfer und setzte zum Angriff an. Nachdem das Boot, um 19:03 Uhr, drei Zerstörer gesichtet hatte und kurz abdrehte, lief es wieder auf das gesichtete Schiff zu. Um 20:03 Uhr schoß Schreiber einen Torpedo auf das Schiff. Dieser Torpedo traf die WAIOTIRA am Bug. Das Schiff stoppte kur, lief dann aber weiter. Der erste Fangschuß, um 20:07 Uhr, ging fehl. Der zweite Fangschuß, um 20:18 Uhr, traf achtern. U 95 dachte das der Dampfer sinken würde und lief, wegen der in diesem Gebiet stehenden Zerstörern, ab.

LITERATURVERWEISE

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 40.
Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526 - Seite 252, 482.
Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590 - Seite 182, 515.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 1 – U 50
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 251.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 51 – U 99
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 426.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 40.
Alan Tennent British and Commonwealth Merchant Ship Losses to Axis Submarines 1939 – 1945
2001 - The History Press Verlag - ISBN- 978-0750927604- Seite 261.

ANMERKUNGEN

Hinweis: Alle blau hervorgehobenen Textabschnitte sind Verlinkungen zum besseren Verständnis. Wenn sie auf diese Textabschnitte klicken werden sie zu einer Beschreibung des Bergriffes weitergeleitet.

Anmerkungen für Schiffe - - Bitte hier Klicken

In eigener Sache und Kontaktadresse - Bitte hier Klicken

Wade Hampton ← Waiotira → Waiwera