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U 9

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Typ: II B
Bauauftrag: 20.07.1934
Bauwerft: Krupp Germaniawerft, Kiel
Helling: I mo
Baunummer: 543
Serie: U 7 – U 12
Kiellegung: 11.03.1935
Stapellauf: 30.07.1935
Übergabefahrt: 17.08.1935
Indienststellung: 21.08.1935
Kommandant: Hans-Günther Looff
Feldpostnummer: M - 13 068

DIE KOMMANDANTEN

21.08.1935 – 1936/1937 Kapitänleutnant Hans-Günther Looff
00.09.1935 – 00.10.1937 Kapitänleutnant Werner von Schmidt
01.10.1937 – 18.09.1939 Kapitänleutnant Ludwig Mathes
19.09.1939 – 29.12.1939 Oberleutnant zur See Max Schulte
30.12.1939 – 10.06.1940 Oberleutnant zur See Wolfgang Lüth
11.06.1940 – 20.10.1940 Kapitänleutnant Wolfgang Kaufmann
21.10.1940 – 08.06.1941 Kapitänleutnant Joachim Deecke
02.07.1941 – 30.04.1942 Oberleutnant zur See Hans-Joachim Schmidt-Weichert
01.05.1942 – 27.10.1942 - Außer Dienst
28.10.1942 – 15.09.1943 Kapitänleutnant Hans-Joachim Schmidt-Weichert
16.09.1943 – 30.03.1944 Oberleutnant zur See Heinrich Klapdor
31.03.1944 – 05.04.1944 Leutnant zur See Wolf-Dietrich Dehrmann
05.04.1944 – 06.04.1944 Oberleutnant zur See Martin Landt-Hayen
07.04.1944 – 00.06.1944 Kapitänleutnant Klaus Petersen
00.06.1944 – 20.08.1944 Oberleutnant zur See Heinrich Klapdor

FLOTTILLEN

00.09.1935 – 00.08.1939 Einsatzboot U-Flottille WEDDIGEN
00.09.1939 – 00.09.1939 Frontboot U-Flottille WEDDIGEN
00.10.1939 – 31.12.1939 Schulboot U-Flottille WEDDIGEN
01.01.1940 - 30.06.1940 Frontboot 1. U-Flottille
01.07.1940 – 31.10.1940 Ausbildungsboot 24. U-Flottille
01.11.1940 – 00.05.1942 Schulboot 21. U-Flottille
00.05.1942 – 30.09.1942 - Außer Dienst
01.10.1942 – 20.08.1944 Frontboot 30. U-Flottille

DIE UNTERNEHMUNGEN

1. UNTERNEHMUNG
25.08.1939 – Wilhelmshaven → → → → → → → → → 15.09.1939 – Kiel

U 9, unter Kapitänleutnant Ludwig Mathes, lief am 25.08.1939 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee sowie an der schottischen Küste. Das Boot betrieb Aufklärung vor der britischen Küste. Schiffe konnten dabei nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach 21 Tagen, lief U 9 am 15.09.1939 in Kiel ein. Das Boot ging nach dieser Fahrt, vom 16.09.1939 - 09.10.1939, zu Instandsetzungsarbeiten in die Krupp Germaniawerft nach Kiel.

Chronik 25.08.1939 – 15.09.1939:

25.08.1939 - 26.08.1939 - 27.08.1939 - 28.08.1939 - 29.08.1939 - 30.08.1939 - 31.08.1939 - 01.09.1939 - 02.09.1939 - 03.09.1939 - 04.09.1939 - 05.09.1939 - 06.09.1939 - 07.09.1939 - 08.09.1939 - 09.09.1939 - 10.09.1939 - 11.09.1939 - 12.09.1939 - 13.09.1939 - 14.09.1939 - 15.09.1939

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2. UNTERNEHMUNG
16.01.1940 – Kiel → → → → → → → → → 16.01.1940 - Brunsbüttel
16.01.1940 – Brunsbüttel → → → → → → → → → 20.01.1940 - Helgoland
22.01.1940 - Helgoland → → → → → → → → → 22.01.1940 – Wilhelmshaven

U 9, unter Kapitänleutnant Wolfgang Lüth, lief am 16.01.1940 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, und der Aufnahme des Eisschutz in Brunsbüttel, operierte das Boot in der Nordsee und vor der englischen Küste, vor Kinnairds Head. Dabei konnte es 2 Schiffe mit zusammen 2.367 BRT versenken. Auf dem Rückmarsch ging es über Helgoland (Geleitaufnahme), nach Wilhelmshaven. Nach 6 Tagen und zurückgelegten 499 sm über und 68,5 sm unter Wasser, lief U 9 am 22.01.1940 in Wilhelmshaven ein.

Versenkt wurden:

18.01.1940 - schwedische FLANDRIA 1.179 BRT
19.01.1940 - schwedische PATRIA 1.188 BRT

Fazit des Kommandanten:

Am 4. Tag brach eine Brennstoffleitung, sie wurde mit Holzpfropfen abgedichtet. Es wäre angebracht, wenn auf den Booten eine entsprechende Leitung in Reserve ist. Geschweißt wurde die Leitung in Helgoland Das Echolot konnte vor dem Auslaufen nicht in Ordnung gebracht werden, der Empfänger sei unklar. Auf See wurde die Reparatur, die die Werft in zwei Tagen nicht beseitigen konnte, in 1 Stunde behoben.

Chronik 16.01.1940 – 22.01.1940:

16.01.1940 - 17.01.1940 - 18.01.1940 - 19.01.1940 - 20.01.1940 - 21.01.1940 - 22.01.1940

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3. UNTERNEHMUNG
05.02.1940 – Wilhelmshaven → → → → → → → → → 05.02.1940 – Helgoland
06.02.1940 – Helgoland → → → → → → → → → 14.02.1940 - Helgoland
17.02.1940 - Helgoland → → → → → → → → → 17.02.1940 – Wilhelmshaven

U 9, unter Kapitänleutnant Wolfgang Lüth, lief am 05.02.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot legte 9 Minen vor dem Moray Firth und operierte danach in der nördlichen Nordsee. Es konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiffe mit 1.213 BRT durch Torpedo, und 1 Schiff mit 5.995 BRT durch eine Minen versenken. Nach 12 Tagen und zurückgelegten 1.099 sm über und 96 sm unter Wasser, lief U 9 am 17.02.1940 wieder in Wilhelmshaven ein.

Versenkt wurden:

11.02.1940 - estnische LINDA 1.213 BRT
04.05.1940 - britische SAN TIBURCIO 5.995 BRT (Mine)

Chronik 05.02.1940 – 17.02.1940:

05.02.1940 - 06.02.1940 - 07.02.1940 - 08.02.1940 - 09.02.1940 - 10.02.1940 - 11.02.1940 - 12.02.1940 - 13.02.1940 - 14.02.1940 - 15.02.1940 - 16.02.1940 - 17.02.1940

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4. UNTERNEHMUNG
14.03.1940 – Wilhelmshaven → → → → → → → → → 20.03.1940 – Wilhelmshaven

U 9, unter Kapitänleutnant Wolfgang Lüth, lief am 14.03.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee und vor Südnorwegen. Dabei konnte es keine Schiffe versenken oder beschädigen. Das Boot war gegen britische U-Boote eingesetzt. Nach 6 Tagen und zurückgelegten 710 sm über und 63 sm unter Wasser, lief U 9 am 20.03.1940 wieder in Wilhelmshaven ein.

Chronik 14.03.1940 – 20.03.1940:

14.03.1940 - 15.03.1940 - 16.03.1940 - 17.03.1940 - 18.03.1940 - 19.03.1940 - 20.03.1940

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5. UNTERNEHMUNG
04.04.1940 – Wilhelmshaven → → → → → → → → → 14.04.1940 – Bergen
14.04.1940 – Bergen → → → → → → → → → 24.04.1940 – Kiel

U 9, unter Kapitänleutnant Wolfgang Lüth, lief am 04.04.1940, zum Unternehmen Weserübung, von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee und im Nordmeer. Es gehörte zur Gruppe 3, die vor Bergen operieren sollte. Am 14.04.1940 wurde in Bergen Brennstoff-, Wasser und Proviant ergänzt. Schiffe konnten auf dieser Unternehmung nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach 20 Tagen und zurückgelegten 2.122 sm über und 302 sm unter Wasser, lief U 9 am 24.04.1940 in Kiel ein.

Chronik 04.04.1940 – 24.04.1940:

04.04.1940 - 05.04.1940 - 06.04.1940 - 07.04.1940 - 08.04.1940 - 09.04.1940 - 10.04.1940 - 11.04.1940 - 12.04.1940 - 13.04.1940 - 14.04.1940 - 15.04.1940 - 16.04.1940 - 17.04.1940 - 18.04.1940 - 19.04.1940 - 20.04.1940 - 21.04.1940 - 22.04.1940 - 23.04.1940 - 24.04.1940

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6. UNTERNEHMUNG
05.05.1940 – Kiel → → → → → → → → → 05.05.1940 – Brunsbüttel
06.05.1940 – Brunsbüttel → → → → → → → → → 06.05.1940 - Helgoland
06.05.1940 – Helgoland → → → → → → → → → 15.05.1940 - Helgoland
15.05.1940 - Helgoland → → → → → → → → → 15.05.1940 – Wilhelmshaven

U 9, unter Kapitänleutnant Wolfgang Lüth, lief am 05.05.1940 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, und der Übernachtung in Brunsbüttel, operierte das Boot in der Nordsee und vor der niederländischen Küste. Dabei konnte es 2 Handelsschiffe mit zusammen 3.811 BRT und 1 U-Boot versenken. Nach 10 Tagen und zurückgelegten 870 sm über und 105 sm unter Wasser, lief U 9 am 15.05.1940 in Wilhelmshaven ein.

Versenkt wurden:

09.05.1940 - französische DORIS 552 ts
11.05.1940 - estnische VIIU 1.908 BRT
11.05.1940 - britische TRINGA 1.930 BRT

Chronik 05.05.1940 – 15.05.1940:

05.05.1940 - 06.05.1940 - 07.05.1940 - 08.05.1940 - 09.05.1940 - 10.05.1940 - 11.05.1940 - 12.05.1940 - 13.05.1940 - 14.05.1940 - 15.05.1940

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7. UNTERNEHMUNG
16.05.1940 – Wilhelmshaven → → → → → → → → → 29.05.1940 – Helgoland
29.05.1940 – Helgoland → → → → → → → → → 30.05.1940 – Kiel

U 9, unter Kapitänleutnant Wolfgang Lüth, lief am 16.05.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte im Ärmelkanal. Es konnte dabei 1 Schiff mit 3.256 BRT versenken. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Geleitaufnahme), Wilhelmshaven und den Kaiser Wilhelm Kanal, nach Kiel. Nach 14 Tagen und zurückgelegten 960 sm über und 141 sm unter Wasser, lief U 9 am 30.05.1940 in Kiel ein. Das Boot verlegte nach dieser Unternehmung nach Memel und dann nach Pillau. Anschließend ging es in die Werft nach Kiel. Dort wurde es im Mai 1942 außer Dienst gestellt, zerlegt, und über die Elbe und Donau in das Schwarze Meer verbracht. In Galatz wurde es wieder zusammengebaut und der 30. U-Flottille in Konstanza zugeteilt.

Versenkt wurden:

23.05.1940 – deutsche SIGURD FAULBAUMS 3.256 BRT

Chronik 16.05.1940 – 30.05.1940:

16.05.1940 - 17.05.1940 - 18.05.1940 - 19.05.1940 - 20.05.1940 - 21.05.1940 - 22.05.1940 - 23.05.1940 - 24.05.1940 - 25.05.1940 - 26.05.1940 - 27.05.1940 - 28.05.1940 - 29.05.1940 - 30.05.1940

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VERLEGUNGSFAHRT
29.10.1942 – Galatz → → → → → → → → → 29.10.1942 – Sulina
30.10.1942 – Sulina → → → → → → → → → 30.10.1942 – Konstanza

U 9, unter Kapitänleutnant Hans-Joachim Schmidt-Weichert, lief am 29.10.1942 von Galatz aus. Das Boot verlegte, nach dem wiederzusammenbau in Galatz und der anschließenden wieder in Dienststellung am 28.12.1942, über Sulina, nach Konstanza. Am 30.10.1942 lief U 9 in Konstanza ein.

Chronik 29.10.1942 – 30.10.1942:

29.10.1942 - 30.10.1942

8. UNTERNEHMUNG
11.11.1942 – Konstanza → → → → → → → → → 01.12.1942 – Konstanza

U 9, unter Kapitänleutnant Hans-Joachim Schmidt-Weichert, lief am 11.11.1942 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer. Schiffe konnten dabei nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach 20 Tagen und zurückgelegten zirka 3.000 sm über und 271,9 sm unter Wasser, lief U 9 am 01.12.1942 wieder in Konstanza ein.

Chronik 11.11.1942 – 01.12.1942:

11.11.1942 - 12.11.1942 - 13.11.1942 - 14.11.1942 - 15.11.1942 - 16.11.1942 - 17.11.1942 - 18.11.1942 - 19.11.1942 - 20.11.1942 - 21.11.1942 - 22.11.1942 - 23.11.1942 - 24.11.1942 - 25.11.1942 - 26.11.1942 - 27.11.1942 - 28.11.1942 - 29.11.1942 - 30.11.1942 - 01.12.1942

Original KTB (als Kopie sehr schlechte Qualität)

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9. UNTERNEHMUNG
19.12.1942 – Konstanza → → → → → → → → → 07.01.1943 – Konstanza

U 9, unter Kapitänleutnant Hans-Joachim Schmidt-Weichert, lief am 19.112.1942 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer. Schiffe konnten auf dieser Unternehmung nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach 19 Tagen und zurückgelegten 2.219 sm über und 153,1 sm unter Wasser, lief U 9 am 07.01.1943 wieder in Konstanza ein.

Chronik 19.12.1942 – 07.01.1943:

19.12.1942 - 20.12.1942 - 21.12.1942 - 22.12.1942 - 23.12.1942 - 24.12.1942 - 25.12.1942 - 26.12.1942 - 27.12.1942 - 28.12.1942 - 29.12.1942 - 30.12.1942 - 31.12.1942 - 01.01.1943 - 02.01.1943 - 03.01.1943 - 04.01.1943 - 05.01.1943 - 06.01.1943 - 07.01.1943

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10. UNTERNEHMUNG
03.02.1943 – Konstanza → → → → → → → → → 05.02.1943 – Feodosia
06.02.1943 – Feodosia → → → → → → → → → 26.02.1943 – Feodosia
27.02.1943 – Feodosia → → → → → → → → → 03.03.1943 – Konstanza

U 9, unter Kapitänleutnant Hans-Joachim Schmidt-Weichert, lief am 03.02.1943 von Konstanza aus. Nach Brennstoffergänzung und Schweißarbeiten in Feodosia, operierte das Boot im Schwarzen Meer und vor der Kaukasus Küste. Dabei konnte es keine Schiffe versenken oder beschädigen. Der Rückmarsch führte über Feodosia (Ergänzung von Brennstoff, Öl, Trinkwasser und Proviant), nach Konstanza. Nach 28 Tagen und zurückgelegten 3.042,9 sm über und 316,1 sm unter Wasser, lief U 9 am 03.03.1943 wieder in Konstanza ein.

Chronik 03.02.1943 – 03.03.1943:

03.02.1943 - 04.02.1943 - 05.02.1943 - 06.02.1943 - 07.02.1943 - 08.02.1943 - 09.02.1943 - 10.02.1943 - 11.02.1943 - 12.02.1943 - 13.02.1943 - 14.02.1943 - 15.02.1943 - 16.02.1943 - 17.02.1943 - 18.02.1943 - 19.02.1943 - 20.02.1943 - 21.02.1943 - 22.02.1943 - 23.02.1943 - 24.02.1943 - 25.02.1943 - 26.02.1943 - 27.02.1943 - 28.02.1943 - 01.03.1943 - 02.03.1943 - 03.03.1943

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11. UNTERNEHMUNG
17.04.1943 – Konstanza → → → → → → → → → 10.05.1943 – Konstanza

U 9, unter Kapitänleutnant Hans-Joachim Schmidt-Weichert, lief am 17.04.1943 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer. Schiffe konnten nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach 23 Tagen und zurückgelegten 2.622,4 sm über und 275,9 sm unter Wasser, lief U 9 am 10.05.1943 wieder in Konstanza ein.

Chronik 17.04.1943 – 10.05.1943:

17.04.1943 - 18.04.1943 - 19.04.1943 - 20.04.1943 - 21.04.1943 - 22.04.1943 - 23.04.1943 - 24.04.1943 - 25.04.1943 - 26.04.1943 - 27.04.1943 - 28.04.1943 - 29.04.1943 - 30.04.1943 - 01.05.1943 - 02.05.1943 - 03.05.1943 - 04.05.1943 - 05.05.1943 - 06.05.1943 - 07.05.1943 - 08.05.1943 - 09.05.1943 - 10.05.1943

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12. UNTERNEHMUNG
20.05.1943 – Konstanza → → → → → → → → → 09.06.1943 – Feodosia
10.06.1943 – Feodosia → → → → → → → → → 12.06.1943 – Konstanza

U 9, unter Kapitänleutnant Hans-Joachim Schmidt-Weichert, lief am 20.05.1943 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer, vor Suchumi. Schiffe konnten nicht versenkt oder beschädigt werden. Der Rückmarsch führte über Feodosia (Brennstoff- und Proviantergänzung) nach Konstanza. Nach 23 Tagen und zurückgelegten 3.043,1 sm über und 179,6 sm unter Wasser, lief U 9 am 12.06.1943 wieder in Konstanza ein.

Chronik 20.05.1943 – 12.06.1943:

20.05.1943 - 21.05.1943 - 22.05.1943 - 23.05.1943 - 24.05.1943 - 25.05.1943 - 26.05.1943 - 27.05.1943 - 28.05.1943 - 29.05.1943 - 30.05.1943 - 31.05.1943 - 01.06.1943 - 02.06.1943 - 03.06.1943 - 04.06.1943 - 05.06.1943 - 06.06.1943 - 07.06.1943 - 08.06.1943 - 09.06.1943 - 10.06.1943 - 11.06.1943 - 12.06.1943

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VERLEGUNGSFAHRT
16.06.1943 - Konstanza → → → → → → → → → 16.06.1943 – Sulina
17.06.1943 – Sulina → → → → → → → → → 17.06.1943 – Galatz
17.08.1943 - Galatz → → → → → → → → → 17.08.1943 – Sulina
18.08.1943 – Sulina → → → → → → → → → 19.08.1943 – Konstanza

U 9, unter Kapitänleutnant Hans-Joachim Schmidt-Weichert, lief am 16.06.1943 von Konstanza aus. Das Boot lief zur großen Werftliegezeit, über Sulina, nach Galatz. Nach der Werftliegezeit, ging es am 17.08-19.08.1943, zurück nach Konstanza

Chronik 29.10.1942 – 30.10.1942:

16.06.1943 - 17.06.1943 - - - 17.08.1943 - 19.08.1943

Original KTB

Seite 1

13. UNTERNEHMUNG
26.08.1943 – Konstanza → → → → → → → → → 06.09.1943 – Jalta
06.09.1943 – Jalta → → → → → → → → → 06.09.1943 - Sewastopol
09.09.1943 – Sewastopol → → → → → → → → → 10.09.1943 - Konstanza

U 9, unter Kapitänleutnant Hans-Joachim Schmidt-Weichert, lief am 26.08.1943 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer und vor der Kaukasus Küste. Schiffe konnten nicht versenkt oder beschädigt werden. Der Rückmarsch führte über Jalta und Sewastopol (Brennstoffergänzung), nach Konstanza. Nach 15 Tagen und zurückgelegten 1.661 sm über und 157,6 sm unter Wasser, lief U 9 am 10.09.1943 wieder in Konstanza ein.

Chronik 26.08.1943 – 10.09.1943:

26.08.1943 - 27.08.1943 - 28.08.1943 - 29.08.1943 - 30.08.1943 - 31.08.1943 - 01.09.1943 - 02.09.1943 - 03.09.1943 - 04.09.1943 - 05.09.1943 - 06.09.1943 - 07.09.1943 - 08.09.1943 - 09.09.1943 - 10.09.1943

Original KTB

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14. UNTERNEHMUNG
02.10.1943 – Konstanza → → → → → → → → → 23.10.1943 – Feodosia
24.10.1943 – Feodosia → → → → → → → → → 06.11.1943 – Konstanza

U 9, unter Oberleutnant zur See Heinrich Klapdor, lief am 02.10.1943 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer und vor der Kaukasus Küste. Am 23.10.1943 wurde in Feodosia Brennstoff, Wasser und Proviant Ergänzt, und die Unternehmung fortgesetzt. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 35 Tagen und zurückgelegten 3.508,1 sm über und 501,3 sm unter Wasser, lief U 9 am 06.11.1943 wieder in Konstanza ein.

Fazit des Kommandanten:

Im ersten Teil der Unternehmung größtenteils Überwasser. Im zweiten Teil 12 - 13 Stunden unter Wasser. Besatzung hat sich tadellos bewährt. Krankheiten sind keine aufgetreten.

Chronik 02.10.1943 – 06.11.1943:

02.10.1943 - 03.10.1943 - 04.10.1943 - 05.10.1943 - 06.10.1943 - 07.10.1943 - 08.10.1943 - 09.10.1943 - 10.10.1943 - 11.10.1943 - 12.10.1943 - 13.10.1943 - 14.10.1943 - 15.10.1943 - 16.10.1943 - 17.10.1943 - 18.10.1943 - 19.10.1943 - 20.10.1943 - 21.10.1943 - 22.10.1943 - 23.10.1943 - 24.10.1943 - 25.10.1943 - 26.10.1943 - 27.10.1943 - 28.10.1943 - 29.10.1943 - 30.10.1943 - 31.10.1943 - 01.11.1943 - 02.11.1943 - 03.11.1943 - 04.11.1943 - 05.11.1943 - 06.11.1943

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15. UNTERNEHMUNG
28.11.1943 – Konstanza → → → → → → → → → 16.12.1943 – Feodosia
16.12.1943 – Feodosia → → → → → → → → → 25.12.1943 – Konstanza

U 9, unter Oberleutnant zur See Heinrich Klapdor, lief am 28.11.1943 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer und vor der Kaukasus Küste. Am 16.12.1943 wurde in Feodosia Brennstoff und Motorenöl aufgenommen. U 9 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 27 Tagen und zurückgelegten 3.073,7 sm über und 258,6 sm unter Wasser, lief U 9 am 25.12.1943 wieder in Konstanza ein. Nach der Fahrt ging das Boot, zum Wechseln der Batterie und dem Einbau eines neuen 2-cm-Geschützes, in die Werft.

Fazit des Kommandanten:

Anhaltendes Schlechtwetter in Küstennähe. Geringe Flugtätigkeit. Bis zu 14 Tagen ohne Besteck, dadurch teilweise Navigationsschwierigkeiten.

Chronik 28.11.1943 – 25.12.1943:

28.11.1943 - 29.11.1943 - 30.11.1943 - 01.12.1943 - 02.12.1943 - 03.12.1943 - 04.12.1943 - 05.12.1943 - 06.12.1943 - 07.12.1943 - 08.12.1943 - 09.12.1943 - 10.12.1943 - 11.12.1943 - 12.12.1943 - 13.12.1943 - 14.12.1943 - 15.12.1943 - 16.12.1943 - 17.12.1943 - 18.12.1943 - 19.12.1943 - 20.12.1943 - 21.12.1943 - 22.12.1943 - 23.12.1943 - 24.12.1943 - 25.12.1943

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16. UNTERNEHMUNG
21.02.1944 – Konstanza → → → → → → → → → 25.02.1944 – Sewastopol
26.02.1944 – Sewastopol → → → → → → → → → 28.02.1944 – Konstanza

U 9, unter Oberleutnant zur See Heinrich Klapdor, lief am 21.02.1944 von Konstanza aus. Schon kurz nach dem Auslaufen traten Maschinenstörungen auf, was den Rückmarsch bedeutete. In Sewastopol wurden die Torpedos abgegeben und anschließend zurück nach Konstanza gelaufen. Nach 7 Tagen und zurückgelegten 595,7 sm über und 38,9 sm unter Wasser, lief U 9 am 28.02.1944 wieder in Konstanza ein.

Chronik 21.02.1944 – 28.02.1944:

21.02.1944 - 22.02.1944 - 23.02.1944 - 24.02.1944 - 25.02.1944 - 26.02.1944 - 27.02.1944 - 28.02.1944

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17. UNTERNEHMUNG
23.03.1944 – Konstanza → → → → → → → → → 30.03.1944 – Feodosia
31.03.1944 - Feodosia → → → → → → → → → 01.04.1944 – Jalta
01.04.1944 – Jalta → → → → → → → → → 02.04.1944 – Sewastopol
05.04.1944 – Sewastopol → → → → → → → → → 06.04.1944 – Konstanza

U 9, unter Oberleutnant zur See Heinrich Klapdor, lief am 23.03.1944 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer. In Feodosia wurde am 30.03.1944 Brennstoff, Schmieröl und Proviant übernommen. Dort erlebte das Boot einen Luftangriff bei dem es beschädigt und der Kommandant verwundet wurde. Nach dem Auslaufen, und einen Zwischenstopp in Jalta, lief U 9 am 02.04.1944 zu Reparaturen am Diesel, in Sewastopol ein. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 14 Tagen und zurückgelegten 1.390,3 sm über und 73,4 sm unter Wasser, lief U 9 am 06.04.1944 wieder in Konstanza ein.

Fazit des Kommandanten:

Störanfälligkeit der Diesel, großes Alter der Anlage.

Fazit des Chefs der 30. U-Flottille:

Der 1. Wachoffizier hat sich trotz seiner Jugend den ihm nach Ausfall des Kommandanten zufallenden Aufgaben der Überführung usw. gewachsen gezeigt.

Fazit des Admirals Schwarzes Meer:

Da das Boot keinen Arzt an Bord hatte, war beim Zustand des Kranken, Marsch nach Feodosia zur Einlieferung in ein Lazarett notwendig. Das Verhalten des Kommandanten beim Luftangriff auf das Boot in Feodosia war schneidig, aber nicht zweckmäßig. Der Kommandant brauchte nicht selbst die 2-cm zu bedienen.

Chronik 23.03.1944 – 06.04.1944:

23.03.1944 - 24.03.1944 - 25.03.1944 - 26.03.1944 - 27.03.1944 - 28.03.1944 - 29.03.1944 - 30.03.1944 - 31.03.1944 - 01.04.1944 - 02.04.1944 - 03.04.1944 - 04.04.1944 - 05.04.1944 - 06.04.1944

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18. UNTERNEHMUNG
26.04.1944 – Konstanza → → → → → → → → → 28.05.1944 – Konstanza

U 9, unter Kapitänleutnant Klaus Petersen, lief am 26.04.1944 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer und vor der Kaukasus Küste. Dabei konnte 1 Fregatte beschädigt werden. Nach 32 Tagen, lief U 9 am 28.05.1944 wieder in Konstanza ein.

Beschädigt wurde:

11.05.1944 - sowjetische SHTORM 412 ts

Chronik 26.04.1944 – 28.05.1944:

26.04.1944 - 27.04.1944 - 28.04.1944 - 29.04.1944 - 30.04.1944 - 01.05.1944 - 02.05.1944 - 03.05.1944 - 04.05.1944 - 05.05.1944 - 06.05.1944 - 07.05.1944 - 08.05.1944 - 09.05.1944 - 10.05.1944 - 11.05.1944 - 12.05.1944 - 13.05.1944 - 14.05.1944 - 15.05.1944 - 16.05.1944 - 17.05.1944 - 18.05.1944 - 19.05.1944 - 20.05.1944 - 21.05.1944 - 22.05.1944 - 23.05.1944 - 24.05.1944 - 25.05.1944 - 26.05.1944 - 27.05.1944 - 28.05.1944

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19. UNTERNEHMUNG
15.07.1944 – Konstanza → → → → → → → → → 11.08.1944 - Konstanza

U 9, unter Oberleutnant zur See Heinrich Klapdor, lief am 15.07.1944 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer und vor der Kaukasus Küste. Dabei konnte es keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 27 Tagen, lief U 9 am 11.08.1944 wieder in Konstanza ein.

Chronik 15.07.1944 – 11.08.1944:

15.07.1944 - 16.07.1944 - 17.07.1944 - 18.07.1944 - 19.07.1944 - 20.07.1944 - 21.07.1944 - 22.07.1944 - 23.07.1944 - 24.07.1944 - 25.07.1944 - 26.07.1944 - 27.07.1944 - 28.07.1944 - 29.07.1944 - 30.07.1944 - 31.07.1944 - 01.08.1944 - 02.08.1944 - 03.08.1944 - 04.08.1944 - 05.08.1944 - 06.08.1944 - 07.08.1944 - 08.08.1944 - 09.08.1944 - 10.08.1944 - 11.08.1944

Kein KTB vorliegen

DIE VERLUSTURSACHE

Boot: U 9
Datum: 20.09.1944
Letzter Kommandant: Heinrich Klapdor
Ort: Konstanza
Position: 44°10' Nord – 28°41' Ost
Planquadrat: CL 1458
Verlust durch: Bombentreffer
Tote: 0
Überlebende: 26

U 9 wurde am 20.09.1944 um 10:30 Uhr bei einem sowjetischen Luftangriff, von 62 sowjetischen Bombern sowie 80 Jagd- und Schlacht- flugzeugen, auf Konstanza durch Bombentreffer zerstört. Es wurde am 22.10.1944 durch den sowjetischen Haveriedienst der Schwarzmeer- flotte gehoben. Es wurde Ende März 1945 zur Reparatur ins Dock und später zur Überführung in die Werft nach Nikolaev überführt. Am 19.04.1945 wurde U 9 als "TS-16" in die sowjetische Schwarzmeerflotte aufgenommen und im Oktober 1945 in Sewastopol einer sowjetischen U-Boot-Lehrdivision zugeführt. Am 25.11.1945 wurde das Boot wegen ständiger Störungen kampfuntauglich. Es wurde ausgegliedert und zur Verschrottung vorgesehen. Das Boot wurde am 12.12.1946 zum Abwracken freigegeben.

ZWISCHEN INDIENSTSTELLUNG UND DER ZERSTÖRUNG ZWISCHENZEITLICH AN BORD (53 - unvollständig)

Albrecht, Karl Altenburger, Günter Becker, Hartwig
Bitterberg, Martin Blockus, August Bollmann, Herbert
Bratz, Gerhard Brüggemann, Fritz-Erich Deecke, Joachim
Dehrmann, Wolf-Dietrich Elkereit, Horst Felgenträger, Karl
Fischer, Hans Fischer, Jürgen Freudig, Ernst
Golla, Eberhard Gramitzky, Franz Grandjean, Hans-Hugo
Greulich, Hans-Peter Hagemann, Heinrich Kaufmann, Wolfgang
Klapdor, Heinrich Kuppisch, Herbert Kurz, Friedrich
Landt-Hayen, Martin Laurisch, Heinz Loh, Willi
Looff, Hans-Günther Lüth, Wolfgang Mathes, Ludwig
Meier, Hans Neumann, Heinrich Orth, Willi
Ostermann, Willi Pedersen, Willi Petersen, Klaus
Präst, Willi Reiche, Heinz von Schmidt, Werner von
Schmidt-Falbe, Günter Schmidt-Weichert, Hans-Joachim Schonder, Heinrich
Schroeter, Karl-Ernst Schulte, Max Schulze, Arthur
Schulze, Fritz Schweinle, Karl-Heinz Steinmetz, Ludwig
Wiebe, Karl-Heinz Wiegand, Rudolf Winkler, Erwin
Zabel, Walter Zack, Kurt

LITERATURVERWEISE

Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Jäger 1939 - 1942
1998 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453123458 - Seite 72, 130, 253, 754.
Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902 - Seite 49, 120, 124, 138, 148, 150, 155, 178, 210, 220.
Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften
1997 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205121 - Seite 15, 23, 194.
Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205145 - Seite 284, 285.
Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 14, 15.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 1 - U 50
Eigenverlag ohne ISBN - Seite 22-34.

ANMERKUNGEN

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