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6. U-Flottille HUNDIUS: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 18. Februar 2026, 16:45 Uhr

5. U-Flottille Emsmann ← 6. U-Flottille Hundius → 7. U-Flottille Wegener

Verband 6. Unterseebootsflottille „HUNDIUS“
Die 6. U-Flottille wurde am 01.10.1938 als Ausbildungs- und Frontflottille in Kiel formiert. Benannt wurde sie nach Kapitänleutnant Paul Hundius, einem erfolgreichen U-Boot-Kommandanten des Ersten Weltkriegs. Die Flottille war mit den leistungsstarken Booten des Typs IX A ausgestattet und bildete einen Kern der frühen atlantischen U-Boot-Waffe vor ihrer Eingliederung in die 2. U-Flottille.
Stammdaten & Feldpost
Zeitraum: 01.10.1938 – 31.12.1939.
Standort: Kiel (Deutschland).
Feldpostnummer: M - 42 831.
Flottillenchefs
10.1938 – 12.1939: Korvettenkapitän Werner Hartmann.
10.1939 – 12.1939: Kapitänleutnant Heinz Fischer (m. d. W. b. / i. V.).
Boote der Flottille
Frontboote: U 37, U 38, U 39, U 40, U 41, U 42, U 43, U 44.
Bootstyp: Vornehmlich Typ IX A (große Hochsee-U-Boote).
Spezifische Besonderheiten & Geschichte
Namensgeber: Paul Hundius (Kommandant von UC 47 und UB 103), gefallen am 16.09.1918. Die Namensgebung diente der Traditionspflege innerhalb der jungen U-Boot-Waffe.
Operativer Einsatz: Bei Kriegsausbruch 1939 wurden die Boote sofort in den Atlantik entsandt. U 39 schrieb Geschichte als erstes deutsches U-Boot, das im II. Weltkrieg (14.09.1939) versenkt wurde.
Reorganisation: Zum 31.12.1939 wurde die Flottille offiziell aufgelöst. Die Boote wurden mit denen der Flottille „Saltzwedel“ zur 2. U-Flottille in Wilhelmshaven zusammengelegt.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Langstrecken-Pioniere: Die Ausbildung an den Booten vom Typ IX in der Flottille Hundius legte den Grundstein für die späteren Fernunternehmungen in weit entfernte Seegebiete.
Kaderschmiede: Unter Werner Hartmann entwickelten sich Kommandanten, die später maßgebliche Erfolge in der Tonnage-Schlacht erzielten.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 31 Akten der Unterseebootsflottillen (Kriegstagebücher und Aufstellungsbefehle der 6. U-Flottille).
BArch RM 7 Seekriegsleitung (Meldungen über die ersten Atlantik-Unternehmungen der Boote U 37 bis U 44).
BArch PERS 6 Personalunterlagen (Werdegänge der Flottillenchefs Hartmann und Fischer).
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Kapitel: Die U-Boot-Flottillen).
Busch / Röll "Der U-Boot-Krieg 1939–1945: Die Ritterkreuzträger der U-Boot-Waffe" (Kontext Werner Hartmann).
Herzog, Bodo "Deutsche U-Boote 1906–1966" (Technische und organisatorische Daten).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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